Gebratene grüne Paprika in Tomatensauce

Gebratene Grüne Paprika in Tomatensauce

Abschied vom Sommer – Tiganités Piperiés me Ntomáta (Τηγανιτές πιπεριές με ντομάτα)

 

Dieses unspektakuläre Gericht aus gerade mal 2-3 Zutaten und ein paar Gewürzen ist eines meiner liebsten Gerichte im Sommer. Wenn ich meine Mutter besuche, steht es meist schon bei meiner Ankunft auf dem Tisch. Mit etwas Brot ist es eine komplette Mahlzeit. Wenn meine Mutter Besuch bekommt und sich der Tisch unter den vielen Vorspeisen (Mezze) fast biegt, ist der Teller mit den Paprika meist zuerst leer. Und wenn ein ganz bestimmter Cousin von mir dabei ist, findet zwischen uns ein richtiger „Gabelkampf“ um die letzte Paprika statt.

Hier in Deutschland mache ich es mir nicht oft, es sei denn ich finde die hellgrünen etwas kleineren Paprikas. Die gibt es beim Türken (Dolma) oder beim Griechen, geeignet sind übrigens auch die hellgrünen Spitzpaprika. Beim Braten in der Pfanne muss man ziemlich aufpassen, da das Öl ziemlich spritzt. Und die Küche verträgt danach auch eine ordentliche Reinigung Aber der Geschmack ist es allemal wert.

Grüne Paprika Piperies DolmaIhr braucht

  • grüne kleine Paprika (Dolma) oder Spitzpaprika (500 g)
  • viel Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • eine halbe Dose Tomaten
  • Paprika edelsüß und Cayennepfeffer
  • Oregano oder Majoran
  • Salz und Pfeffer

Die Paprika waschen vom Stiel und den Kernen befreien und gut abtropfen lassen. Mit einem Küchentuch abtrocknen.

Grüne Paprika bratenDen Boden einer Pfanne mit reichlich Olivenöl bedecken und nicht damit sparen. Das Öl erhitzen. Ich lege bereits jetzt in das kalte Öl die Paprika rein. Bei mittlerer Hitze von allen Seiten braten, bis sie schön weich sind und leicht Farbe bekommen. Dabei gut aufpassen, es spritzt ziemlich. Ich verwende einen Deckel oder mindestens einen Spritzschutz.

Die gegarten Paprika in eine Platte oder Form legen salzen und warmhalten. Das überschüssige Olivenöl abgießen und nur ca. 1 EL in der Pfanne zurückbehalten. Ich werfe das Öl nicht weg, da es das Aroma der Paprika aufgenommen hat und verwende es einfach beim nächsten Braten wieder.

Eine Knoblauchzehe kleinwürfeln und langsam im Öl dünsten. Die zerdrückten Tomaten dazugeben und mit Paprika, dem Cayennepfeffer, dem Oregano (oder Majoran) sowie Salz und Pfeffer würzen. Etwas Wasser dazugießen. Die Sauce ca. 8-10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Warm über die Paprika gießen.

Ich brauche dazu keine frischen Kräuter. Das einzige was ich dazu vermisse ist das Grün eines ganz jungen Knoblauchs. Den hatten wir früher im Garten und haben ihn roh vor dem Servieren in die Sauce geschnitten.

Schmeckt solo mit Brot und ggf. etwas Schafskäse und  auch kalt am nächsten Tag. Ganz besonders fein ist es als Mezze (Vorspeise).

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7 Kommentare

  1. Das hört sich super lecker an! Die relativ einfachen Sachen sind ohnehin oft die Besten. Ich liebe ja auch Pimentos de Padrón und das jetzt quasi nochmal mit Tomaten… super!

    1. gute Idee, das kann ich mir auch gut vorstellen. Manchmal verirrt sich auch bei mir eine scharfe Paprika in der Pfanne.

  2. Ja, das hört sich einfach und lecker an. Werde ich nachmachen.

    1. 🙂 danke! In Italien werdet ihr bestimmt auch sehr leckere Paprika haben.

  3. Kali spera,
    Das werde ich ausprobieren😊.

    1. freut mich! Viel Spaß dabei!

  4. […] und einem abendfilzkurs in dieser woche). zum abendessen verwandelte ich die restepaprikas in Τηγανιτές πιπεριές με ντομάτα – will heissen gebratene grüne paprikas in tomatensauce, ein griechisches gericht, das […]

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