Zitronen und Olivenöl

Der Geschmack meiner griechischen Heimat – Ein griechischer Foodblog


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Saftige Vasilopita mit Orangen und Mandeln

Griechischer Neujahrskuchen - Vasilopita mit Mandeln

Wer die Münze im Neujahrskuchen findet hat im neuen Jahr Glück. Traditionell wird dafür kurz nach Mitternacht die Vasilopita angeschnitten: ein Stück für den Heiligen Vasileios, dann für Jesus, Maria, das Haus und die darin wohnenden Familienmitgliedern. Mein Vater hat die Pita dann gedreht und jeder hat das Stück bekommen, dass vor ihm zum Stehen gekommen ist. Als ich noch klein war, passierten gleich zwei Wunder: Aus einer Münze wurden zwei die sich auf wundersame Weise in meinem und im Stück meines Bruders befanden. Irgendwann hörte das allerdings auf.

Woher der Brauch stammt und was es mit der Vasilopita noch so auf sich hat könnt ihr auf einer neuen Website zur griechischen Küche nachlesen. Dort erscheinen ab sofort Beiträge von mir. FETAKOCH ist ein neues Herzensprojekt von mir mit Video-Rezepten, Hintergrundinfos, Reportagen und Produkt-Empfehlungen. Es freut mich, wenn ihr reinschaut und mir eure Eindrücke schreibt.

Hier geht es zu meinem Vasilopita-Beitrag auf FETAKOCH.
Und hier könnt ihr euch einen Eindruck von FETAKOCH machen.

Und hier mein diesjähriges Vasilopita-Rezept:

Für eine Springform

  • 250 g weiche Butter
  • 180 g Zucker
  • 20 g Vanillezucker (am besten selbst gemacht)
  • 1 Prise Salz
  • 5 Eier
  • 1 TL Mahlep-Körner
  • 3 grüne Kardamom-Kapseln
  • Saft und Schale von 2 Bio-Orangen (125 ml)
  • 300 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 120 g gemahlene Mandeln
  • eine Münze
  • Fett und Backpapier für die Form
  • Puderzucker

1.
Wer wie ich ganz Mandeln mit Schale im Haus hat, muss sie zunächst von der Schale befreien. Dazu werden die Mandeln mit kochendem Wasser übergossen und ein paar Minuten stehen gelassen. Danach lässt sich die Haut sehr leicht lösen. Die Mandeln im Mixer fein mahlen.

2. 
Den Backofen auf 180 ° vorheizen und eine Springform fetten und den Boden mit Backpapier auslegen.

3.
Die Kardamomkapseln aufbrechen und die Samen zusammen mit dem Mahlep-Körner im Mörser fein mahlen. Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen und nach und nach die Einer unterrühren. Salz, Mahlep, Kardamom, Orangenschale und Orangensaft ebenfalls unterrühren.

4.
Mehl, Mandeln und Backpulver mischen und kurz unter die Ei-Masse rühren. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und im heißen Ofen 35.40 Minuten backen. Den Kuchen komplett auskühlen lassen.

5. 
Den Kuchen wenden und mit einem Messer einen kleinen Schnitt ansetzen. Dort die Münze verstecken
Mit Puderzucker bestäuben und mit einer Vorlage die Jahreszahl anbringen.

 


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Gekochter Zucchini-Salat

Gekochter Zucchini-Salat aus Griechenland

Vor ein paar Tagen bin ich von einem Griechenlandaufenthalt zurück. Die Erkenntnis: sieben Tage sind viel zu kurz, aber besser als gar nicht hinfliegen. Natürlich habe ich wieder den Koffer vollgepackt, das stelle ich euch in einem anderen Posting vor.

Gekocht habe ich nicht viel. Ich wurde schließlich bekocht 🙂 Manchmal war ich auch froh, wenn nicht so viel gekocht wurde, denn fast jeden Tag hat mir die Verwandtschaft frisch gepflückte Feigen vorbei gebracht. Die kennen die besten Bäume der Umgebung. Ich hätte mich eigentlich nur von Feigen und Wassermelonen ernähren können. Ja und auch von gebratenen Paprika und Zucchini und Wildkräutersalat und, und, und…

Zucchini mag ich am liebsten gebraten, diesmal haben wir keine gemacht. Meine Mutter weiß, dass ich die kleinen, zarten Mini-Zucchini ganz besonders mag und hat ein paar für mich gekauft – so etwa 2 Kilo! Ich esse sie am liebsten roh, was bei meinen Verwandten Kopfschütteln auslöst. Man kann daraus auch einen Salat aus gekochten Zucchini machen. Das ist leckerer Meze. Die Zucchini werden im ganzen gekocht und mit einer Zitronensaft-Olivenöl-Marinade serviert. Statt Zitronensaft kann man auch Weinessig nehmen. Diese edle Vorspeise kann man warm oder kalt essen. In Griechenland werden die Zucchini gerne weich gekocht. Bei mir haben sie noch etwas Biss.

Zutaten

  • 500 g Zucchini
  • 1 Zitrone
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Senf
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwas Petersilie, Minze oder Dill

1.
Die Zucchini waschen, dabei den Stiel- und den Blütenansatz nicht entfernen. Die Zucchini würde sich sonst beim Kochen zu sehr mit Wasser vollsaugen. Das Wasser mit Meersalz in einem Topf zum Kochen bringen und die Zucchini ca. 8 Minuten köcheln lassen. In Griechenland würde man die Zucchini ziemlich weich kochen. Ich mag sie noch mit genügend Biss. Aus dem Wasser nehmen und den Blüten- und Stielansatz entfernen und in eine Schüssel geben. Wer möchte, kann die Zucchini in Scheiben schneiden oder ganz lassen.

Kleine helle Zucchini

2. 
Die Zitrone auspressen. Den Saft mit Olivenöl, Senf, Salz und Pfeffer zu einer Marinade verrühren. Über die Zucchini geben und etwas ziehen lassen. Vor dem Servieren mit den Kräutern bestreuen.

Weitere gekochte Salat

Und hier ist das Rezept für die Marinade Ladolemono


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Ladenia – die Schlichte aus Kimolos

Ladenia - griechischer Hefefladen mit Tomaten, Zwiebeln und Oregano

Heute nehme ich euch mit auf eine kulinarische Reise zu den Kykladen nach Kimolos. Diese Insel ist für seine Ladenia bekannt. Ladenia st ein Hefefladen, der mit Zwiebeln, Tomaten und Oregano belegt wird. Was für ein Duft, wenn diese Köstlichkeit aus dem Ofen kommt.

Der Name Ladenia leitet sich von Ladi, dem griechischem Wort für Öl. Gemeint ist mit Ladi hauptsächlich Olivenöl – was sonst. Und sowohl im Teig als auch auf dem Belag wird reichlich davon verwendet. Olivenöl wird im Winter hergestellt, wenn die Oliven die richtige Reife dafür haben. Den großen Auftritt hat für mich Olivenöl jedoch im Sommer, wenn es sehr verschwenderisch in Salaten oder Gemüsegerichten, den Ladera, verwendet wird. Auch bei dieser Pita wird nicht daran gespart, die Aromen des Olivenöls mischen sich mit den fruchtigen Tomaten und dem würzigen Oregano und katapultieren einen direkt in den Süden. Das Olivenöl sorgt für einen lockeren Teig, der schön saftig bleibt, und… für fettige Finger, wenn man das erste heiße und saftige Stück gleich aus dem Blech probiert.

Ganz klassisch wird die Ladenia oder auch Ladopita nur mit Zwiebeln, Tomaten und Oregano belegt. Wer möchte, kann auch Kapern verwenden, die ebenfalls zur griechischen Inselküche gehören, oder Oliven und Paprika.

Zutaten

Für den Teig:

  • 300 g Mehl
  • 150 g lauwarmes Wasser
  • ein halber Würfel frische Hefe
  • 1 TL Salz
  • 30 ml Olivenöl

Für den Belag:

  • 1 große rote (oder weiße) Zwiebel
  • 4 reife und feste Fleischtomaten
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • optional: etwas wilder Thymian
  • 1 TL grobes Meersalz
  • 30 ml Olivenöl

1.

Teig für Ladenia
Das Mehl in eine Schüssel geben. Das Salz hinzufügen, am besten am Rand. Die Hefe in 150 ml lauwarmem Wasser auflösen. Zum Mehl geben und 30 ml Olivenöl dazugeben. Zu einem weichen und elastischem Teig verkneten. Wenn der Teig zu fest ist, etwas Wasser hinzufügen. Klebt er zu sehr an den Händen, dann etwas mehr Mehl hinzufügen. Der Teig sollte nicht mehr an den Händen kleben. Den Teig zu einer Kugel formen, zudecken und ca 40 Minuten gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.

Aufgegangener Teig für Ladenia

2.
In der Zwischenzeit die Zwiebel halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Die Stückchen mit den Händen voneinander lösen. Die Tomaten waschen und in Scheiben schneiden. Ein rundes Blech oder eine Springform von 28 cm Durchmesser mit Öl bestreichen, auch die Ränder. Den Ofen auf 180 ° vorheizen

3.
Tomaten, Ziwiebeln, Oregano - die Zutaten für Ladenia

Den aufgegangenen Teig mit den Händen in die Form drücken und dabei auch einen kleinen Rand formen. Die Oberfläche mit etwas Olivenöl bepinseln. Die Zwiebeln auf den Teig geben und mit etwas Meersalz würzen, dann die Tomatenscheiben fächerförmig darauflegen. Mit dem restlichen Salz, sowie dem Pfeffer dem Oregano und ggf. dem Thymian würzen und das restliche Olivenöl darüberträufeln. Die Ladenia ca. 40 bis 45 Minuten auf der mittleren Schiene backen.

Die Ladenia schmeckt sehr gut mit einem trockenen Weißwein, zum Beispiel einem Assyrtiko aus Santorin. Besonders gut schmeckt sie warm aus dem Ofen, aber auch kalt.

Griechische Inselküche - Ladenia aus Kimonos


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Tiganopsoma – Pitabrote aus der Pfanne

Pitabrote aus der Pfanne - Tiganopsoma

Tiganopsoma verbinde ich mit schnellem Essen. Immer wenn vom Pitateig etwas übrig war, hat meine Mutter die Reste mit Feta verknetet und entweder im Ofen gebacken oder kleine Fladen geformt und diese schnell in der Pfanne für uns gebacken. Dazu noch etwas Oregano darüber und die Brote wurden von uns im Stehen verputzt, sobald sie aus der Pfanne kamen.

Heute mache ich diese Tiganopsoma tatsächlich dann, wenn ich eigentlich gar keine Lust zum Kochen habe. Während der Teig geht, bereite ich einen Salat zu, meist aus ein paar Tomaten oder einen Blattsalat. Ich hole Oliven aus dem Schrank und vielleicht ein paar Peperoni. Dann lege ich etwas Feta auf einen Teller, beträufele ihn mit Olivenöl, gebe Oregano und getrocknete griechische Minze darüber. Zu guter Letzt müssen nur noch die Tiganopsoma gebraten werden und schon können wir essen. Das fühlt sich dann wie in einer winzig-kleinen griechischen Taverne an.

Diese Tiganopsoma kann zum Beispiel mit Feta füllen oder Kräuter in den Teig geben. Mir persönlich sind kleine Brote ohne Fetafüllung lieber, da ich den Schafskäse separat dazu reiche. Ich fülle oft nur die Hälfte des Teiges mit Feta, wenn überhaupt. Gerne mische ich getrocknete Kräuter wie Oregano oder Thymian in den Teig. Für eine süße Variante lasse ich die Kräuter weg und gebe anschließend Honig und Zimt über die noch warmen Brote.

Zutaten
für ca. 12 kleine oder 6 große Fladen

  • 1/4 Würfel frische Hefe
  • 150 ml lauwarmes Wasser
  • 300 g Mehl
  • 1 knapper TL Salz
  • 1 TL getrockneter Oregano oder Thymian (optional)
  • 100 g Feta (optional, um etwas die Hälfte der Brote damit zu füllen)
  • Mehl zum Ausrollen
  • Olivenöl oder ein anderes Öl zum Braten

1.
Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und mit einem Esslöffel von dem Mehl verrühren. Zugedeckt etwa 15 Minuten stehen lassen. Die Hefe sollte Blasen gebildet haben.

2.
Das Salz und wer mag auch den Oregano zum Mehl geben die Flüssigkeit hinzufügen und alles gut verkneten. Ich mache das zuerst mit einem Löffel und dann mit den Händen. Wer eine Küchenmaschine hat, der kann natürlich dieser das Kneten überlassen. Ca. 5-8 Minuten kneten, bis ein weicher elastischer Teig entstanden ist, der nicht an den Händen klebt. Ist der Teig zu fest dann einfach etwas Wasser hinzufügen, ist der Teig zu feucht, dann noch etwas Mehl unterkneten.  Den Teig zudecken und ca. 30 Minuten oder länger gehen lassen.

3.
Nach der Gehzeit den Teig noch ein Mal durchkneten und in Portionen aufteilen. Für kleine Tigonapsoma von etwa 10 cm Durchmesser ca. 12 Portionen aufteilen. Für größere Brote entsprechend weniger. Jedes Bällchen auf etwas Mehl rund ausrollen. Für ungefüllte Tiganopsoma geht das ganz schnell.

4. 
Für gefüllte Tiganopsoma den Teig zu einem größeren Kreis ausrollen. Den Feta zerbröckeln und etwa eine großzügigen TL auf den Teig geben. Die Teigränder von allen Seiten nach innen klappen, so dass der Feta von Teig umhüllt ist. Mit dem Nudelholz platt drücken und mit etwas Mehl zu runden Fladen ausrollen.

5.
Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Ich nehme tatsächlich gerade so viel Öl, dass der Boden knapp und vollständig bedeckt ist. Die Hitze leicht zurückschalten und die Pitabrote von beiden Seiten goldbraun ausbacken. Das dauert nur wenige Minuten. Damit die Oberfläche keine Blasen wirft, den Teig ein paar Mal mit einer Gabel einstechen, sobald ihr sie in die Pfanne gleiten lasst. Wenn man das nicht macht, dann bilden sich meist kleine Taschen und man kann die Pitabrote längs aufschneiden und füllen – auch lecker. Alternativ kann man diese leckeren Tiganopsoma auch auf den Grill werfen oder im Backofen backen.

Salzig
Dazu passt: Feta, Fetacreme, Keftedakia, Salat, Fleisch vom Grill oder aus der Pfanne, Melitzanosalata und marinierten Paprika.

Süß
Dazu passt: Honig und Zimt, Tahinomelo oder auch einfach nur etwas Tahini


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Feine Fetacreme

Fetacreme Krema Fetas

Schafskäse kommt bei uns Griechen zu fast jeder Mahlzeit auf den Tisch. Meist wird dazu einfach ein großes Stück Feta mitten auf den Tisch gestellt, gerne mit Olivenöl und Oregano garniert. Und auch bei mir ist immer Feta im Kühlschrank zu finden. Aus Feta werden außerdem verschiedene Pasten und Cremes hergestellt. Sehr bekannt ist die Tirokafteri (hier muss ich wirklich mal bald mein Rezept veröffentlichen). Das ist eine Fetacreme, die mit einer gerösteten und scharfen Paprika püriert wird. Etwas milder schmeckt eine Fetacreme aus Joghurt und Feta mit etwas Olivenöl.

Diese Fetacreme hier wird mit Milch zubereitet und schmeckt sehr fein. Sie hat eine locker cremige Konsistenz und kann mit Kräutern und Gewürzen immer wieder variiert werden. Sie passt gut zu getoastetem Brot, zu gebratenem oder gegrilltem Fleisch, zu Keftedes, BriamZitronenkartoffeln oder Revithada.  Besonders gerne mache ich sie zu selbst gemachten Pitabroten aus der Pfanne, Tiganopsoma. Reste dienen dann als Brotaufstrich zum Frühstück.

Zutaten 

  • 200 ml (fettarme) Milch
  • 440 g griechischer Feta (aus Schaf- und/oder Ziegenmilch)
  • Kräuter wie Oregano
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • wer möchte: geräuchertes Paprikapulver

1.
Den Feta zerbröckeln und in eine Schüssel geben. Die Milch erhitzen. Sobald die Milch anfängt zu kochen vom Herd nehmen und über den Feta geben. Je nach Geschmack mit etwas Paprikapulver würzen. Mit einem Stabmixer (oder im Mixer) fein pürieren. Salz verwende ich bei diesem Rezept nicht, denn meist ist mir persönlich der Feta bereits salzig genug.

2. 
Die Fetacreme mindestens zwei bis drei Stunden kühl stellen. Mit Kräutern, z.B. getrocknetem Oregano und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer bestreuen. Ein Schuss Olivenöl schadet auch nicht. Die Creme hält sich ca. drei Tage im Kühlschrank.


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Omelette mit wildem Spargel

Omelette mit wildem Spargel

Auf dem Viktualienmarkt in München bin ich neulich über Wildspargel aus Frankreich gestolpert. Der landete gleich in meiner Küche. Für den Blog hatte ich als nächstes griechisches Spargelgericht ein Omelette mit grünem Spargel geplant. Das ist nämlich ein typisches Spargelrezept aus der griechischen Alltagsküche. Mit wildem Spargel ist es natürlich etwas Besonderes. Den gibt es auch in Griechenland überall, auch wenn er nicht ganz wie dieser französische Wildspargel aussieht. Meist wird er leicht gedünstet und als Salat mit einer Essig-Öl-Vinaigrette (Ladoxido) oder Ladolemono serviert. Häufig wird daraus auch ein feines Omelette zubereitet.

Wilder Spargel

Zutaten für 2 bis 4 Personen
(je nachdem ob Vorspeise oder Hauptgericht)

  • 200 g wilder Spargel
  • Olivenöl für die Pfanne
  • 6 Eier
  • 1 großzügiger EL griechischer Joghurt
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwas getrockneter Oregano

1.
Den Spargel kurz abbrausen und die Enden abschneiden. Trockentupfen. Die Eier verquirlen und zusammen mit den Gewürzen und dem Joghurt gut verrühren. Der Joghurt macht das Omelette saftiger und bringt noch etwas Frische rein. Wer hat und mag kann hier noch frische Kräuter zu den Eiern geben. Die hatte ich nicht und habe deshalb zum Oregano gegriffen – typisch griechisch eben.

2.
Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Den Spargel in die Pfanne geben und ein paar Minuten anbraten. Er sollte gar sein aber noch Biss haben. Das dauert ein paar Minuten, ich probiere einfach, bis es für mich passt. Die Hitze dabei reduzieren. Wer ihn weich bevorzugt, sollte ihn vorher ein paar Minuten dünsten, das wäre aber schade.

3.
Wenn der Spargel auf dem Punkt ist, die Eier hinzufügen. Wer möchte, legt vorher ein paar Spargelstangen zum Dekorieren beiseite. Die Eimasse stocken lassen. Bei mir ist Omelette immer Glückssache, deshalb bin ich ganz stolz, dass es in einem Stück aus der Pfanne gekommen ist… Ich habe das Omelette mit Hilfe einer großen Platte gewendet und dann zurück in die Pfanne gleiten lassen. Ansonsten Deckel drauf und die Oberfläche stocken lassen.

4. 
Mit dem Spargel dekorieren und mit frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer würzen. Dazu passt Brot und Feta.


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Marmelade aus Mispeln mit Vanille

Marmelade aus Mispeln

Mousmoula heißen Mispeln auf Griechisch, auch Mespilies und Nespola. Ich verpasse die Saison meist, wenn ich im Hochsommer in Griechenland bin. Säuerlich-süß und sehr saftig sind diese leuchtend orangefarbenen Früchte, die von weitem mit Aprikosen verwechselt werden könnten. Wenn ich sie hier finde, dann kaufe ich mir ein paar zum Naschen. Diesmal habe ich ein paar mehr gekauft und Mispelmarmelade gekocht.

Dabei habe es mir ziemlich einfach gemacht und Gelierzucker verwendet. In Griechenland habe ich den noch nie gefunden. Dort kocht man Marmelade mit normalem Zucker. Das braucht etwas mehr Zeit, bis die Marmelade geliert. Mit dem handelsüblichen Gelierzucker ist die Marmelade hingegen schnell gekocht.

Für 5 kleine Gläser
(à 175 ml)

  • 1 kg geputzte Misteln (ca. 1,6 kg Früchte)
  • 500 g Gelierzucker (2:1)
  • Saft einer halben Zitrone
  • ein Drittel einer Vanilleschote

1.
Die Mispeln schälen und von den Kernen befreien, das braucht etwas Geduld. Es empfiehlt sich mit Handschuhen zu arbeiten, der Fruchtsaft verfärbt die Haut  Für mich ist es einfacher, wen ich die Früchte zunächst halbiere. Die Schale lässt sich ganz einfach mit einem Messer abziehen. Stiel- und Blütenansatz entfernen. Die Kerne – jede Frucht hat zwei bis drei davon – entfernen und auch das Häutchen im Inneren der Frucht. Braune Stellen entfernen. Das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Die Fruchtwürfel sofort mit Zitronensaft vermischen, damit sie sich nicht verfärben.

2.
Die Misteln mit dem Gelierzucker in einem großen Topf geben. Die Vanilleschote aufschlitzen und das Mark mit einem Messer herauskratzen. Je nach Geschmack die Mispeln leicht pürieren. Ich püriere meist einen großen Teil und lasse ein paar Stückchen in der Masse. Mit der Vanilleschote zu den Mispeln geben. Alles gut vermengen. Ca. 30 Minuten stehen lassen.

3.
Die Mispeln zum Kochen bringen und ca. 4-6 Minuten sprudelnd kochen (bzw. nach Anweisung auf der Packung des Gelierzuckers). Dabei ständig umrühren. Nun sollte die Marmelade gelieren, wenn ihr davon einen Tropfen auf einem kalten Teller gebt.

4.
Die Vanilleschote aus dem Topf fischen. Die Mispel-Marmelade heiß in die bis zum Rand in die vorbereiteten Gläser füllen. Verschließen und umgedreht abkühlen lassen.


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Duftendes Galaktoboureko

Galaktoboureko

Das ist das wunderbarste griechische Dessert. Ich liebe es, wenn der Kuchen endlich gebacken ist und ich ihn heiß und duftend aus dem Ofen nehmen kann. Sobald er in Berührung mit dem Sirup kommt, knistert der kross gebackene Filo und die ganze Küche duftet so schön nach Butter, Filo und den Zitrusaromen des Sirups. Von den Rezepten, die sich Leser meines Blogs wünschen, wird Galaktoboureko am häufigsten genannt. Hier ist es endlich: Lockere Grießcreme umhüllt von dünnen Filoteigschichten und in Zuckersirup getränkt. Meistens sehr süß. Beim Zucker habe ich hier jedoch gespart. Wer es richtig süß haben möchte, kann den Zucker in der Creme sogar vervierfachen.

Vor vielen Jahren kamen mal Freunde von Verwandten aus Griechenland zu Besuch. Wir schleppten sie in eine deutsche Konditorei, priesen die hiesige Konditorenkunst in den höchsten Tönen (nicht zu vergleichen mit den pappsüßen griechischen Kuchen) und bestellten Käsekuchen, Erdbeerkuchen, Apfelkuchen und was sonst noch da war. Der Kuchen wurde gegessen, das schon, restlos. Die Bemerkungen dazu waren ungefähr so: „Das bezeichnet man hier also als Kuchen, ist es denn normal, dass kein Zucker drin ist?“ Oder: „Ich mache euch nachher mal was Süßes.“ Auch schön: „Also wenn da kein Kilo Zucker drin ist, ist es doch nichts Süßes!“ Mittlerweile haben sich die Erinnerungen daran verklärt: „Die Deutschen machen so lecker-leichte Kuchen.“

Galaktoboureko gehört zu den sogenannten Siropiasta, also Gebäck, das nach dem Backen in Sirup getränkt wird. Es gibt unzählige Tipps, wie das richtige Tränken funktioniert. Dabei geht es um die Konsistenz des Sirups und besonders wichtig die Temperatur. Ich halte mich bei Kuchen mit Filo an eine Faustregel: kalter Sirup, heißer Kuchen. Deshalb muss der Sirup als Erstes hergestellt werden, damit er abkühlen kann.

Damit der Filo auch nach dem Tränken kross bleibt, empfehle ich die Verwendung von geklärter Butter. Da der Butter durch das Klären Flüssigkeit entzogen wurde, ist das Ergebnis nach dem Tränken besser als bei ungeklärter Butter. Butter klären geht ganz schnell und übrig gebliebene Butter lässt sich lange aufbewahren und zum Braten verwenden. Man kann sich diesen Schritt natürlich auch sparen und die Butter einfach so schmelzen und verwenden.

Zutaten 

Für den Sirup

  • 300 g Zucker
  • 300 ml Wasser
  • 1 Zimtstange
  • Schale und Saft von einer halben Bio-Zitrone
  • 3 Nelken

Für die Créme

  • 1 l fettarme Milch
  • eine halbe Vanilleschote
  • Schale von einer halben Zitrone, fein gerieben
  • 4 Eier
  • 50 g Zucker
  • 120 g sehr feiner Hartweizengrieß (gibt es beim Griechen)

Außerdem

  • 200 g Butter
  • 1 Packung Filo-Teig (450 g)
  • rechteckige Form, 30 x 20 (oder 30 x 40)

1.
Zunächst den Sirup herstellen: Alle Zutaten in einen Topf geben, umrühren und aufkochen lassen. Etwa 4 Minuten leicht sprudelnd kochen. Der Sirup muss komplett auskühlen, bevor er weiterverwendet wird.

2.
Die Butter klären: Die Butter in Stückchen schneiden und ein einem Topf bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Köcheln lassen und den entstehenden Schaum abschöpfen. Wenn kein Schaum mehr entsteht, ist die Butter geklärt. In eine Schüssel füllen, der Bodensatz bleibt im Topf und wird nicht verwendet. Abkühlen lassen.

3.
Für die Créme wird die Milch in einem großen Topf erhitzt. Die Vanilleschote mit einem Messer aufschlitzen, das Mark herauskratzen und mit der Schote zur Milch geben. In einer Schüssel die Eier aufschlagen und verquirlen. Den Zucker, den Grieß und die Zitronenschale hinzufügen und gut vermischen, so dass keine Klümpchen zu sehen sind. Mit einem Schöpflöffel etwas heiße Milch unter Rühren in die Ei-Grießmasse geben. Ein paar Mal wiederholen. Die Ei-Grieß-Mischung zur Milch geben und gut umrühren. Unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Die Creme sollte jetzt dickflüssig sein. Zu fest darf sie nicht werden, damit sie auch nach dem Backen schön locker und cremig bleibt. In eine Schüssel umfüllen und die Oberfläche mit einer Frischhaltefolie bedecken, damit sich keine Haut bildet.

4.
Wenn die Creme etwas abgekühlt ist, den Ofen auf 180° vorheizen. Eine rechteckige Auflaufform mit der geklärten Butter fetten. Ein Teigblatt so in die Form legen, dass es an einer Seite aus der Form „hängt“. Mit Butter bestreichen. Das nächste Teigblatt in die Form legen, und zwar so, dass es an der anderen Seite überlappt. Erneut mit der Butter bestreichen und mit der Hälfte des Filos so weitermachen. Dabei jede Schicht buttern, sonst kann der Filoteig nicht gut durchbacken und später den Sirup aufnehmen.

 

Filoteig buttern

5.
Die Creme in die Form geben und glatt sreichen. Die Teigschichten, die aus der Form hängen über die Creme klappen und mit Butter bestreichen.

Galaktoboureko vorbereiten

6.
Den restlichen Filo doppelt falten und einzeln glatt auf die Creme legen. Erneut jede Schicht buttern, ganz besonders die letzte Schicht. Falls geklärte Butter übrig bleibt – bei mir waren es ca. 3-4 EL – lässt sich diese gut aufbewahren und zum Braten verwenden.

7.
Die überschüssigen Teigränder kann man jetzt abscheiden oder mit Hilfe eines Messers nach innen schlagen. Bevor das Galaktoboureko in den Ofen kommt, muss die Oberfläche mit einem spitzen Messer eingeritzt werden. Dazu einfach die Portionen einschneiden, dabei nur die obersten Schichten schneiden. In der Mitte des Ofens in ca. 45 Minuten goldbraun backen. Die Oberfläche muss schön kross sein.

Galaktoboureko gebacken

8.
Direkt nach dem Backen wird das Galaktoboureko mit dem Sirup getränkt. Dazu mit einem Schöpflöffel langsam und gleichmäßig den Sirup auf den Kuchen fließen lassen. Es sieht zunächst so aus, als würde dieser Sirup nie aufgenommen werden. Jetzt heißt 2-3 Stunden geduldig sein, bis sich das Galaktoboureko vollgesaugt hat und abgekühlt ist.

Galaktoboureko mit Sirup tränken

Galaktoboureko mit Zitronensirup

Dazu passt eine Kugel Eis.

Griechisches Galaktoboureko

Noch mehr Siropiasta:


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Spargel mit Zitronen-Olivenöl-Marinade

 

Spargel mit Zitronen-Olivenöl-Vinaigrette , griechischem Ladolemono

Es gibt wieder Spargel, endlich! Damit steht mehr oder weniger fest, was ich in den kommenden Wochen fast jeden zweiten Tag essen werde. Am liebsten esse ich den Spargel ganz einfach mit Ladolemono, der griechischen Zitronen-Olivenöl-Vinaigrette. Sie wird über Fisch und Fleisch geträufelt, über knackige Salate und eben gekochtem Gemüse wie Spargel. Zitronen und Olivenöl werden in der griechischen Küche dermaßen verschwenderisch verwendet – deshalb auch der Name für diesen Foodblog.

Salate aus gekochtem Gemüse sind in Griechenland oft Teil einer Mezeplatte oder kommen zu einer Hauptmahlzeit mit auf den Tisch. Für mich sind das oft mit etwas Brot schnelle Hauptgerichte, gerade wenn ich abends kaum Zeit zum Kochen habe. Sehr fein sind kleine Zucchini mit einer ganz hellen Schale, Broccoli, Wildkräuter, die mit dieser zitronigen Marinade angemacht sind. Das Ladolemono passt auch zu gebratenem oder gegrilltem Gemüse wie Zucchini.

Zutaten

  • 500 g Spargel (grünen oder weißen, der weiße sollte dünn sein)
  • 2 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • 5 EL Olivenöl
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Zweig frischer Oregano (oder andere Kräuter z.B.: Petersilie)

1.
Den Spargel schälen, die holzigen Enden abschneiden und in kochendem und gesalzenem Wasser in ca. 8 bis 10  Minuten bissfest garen.

2.
In der Zwischenzeit die Zitrone auspressen. Rollt man die Zitrone mit leichtem Druck ein paar mal über die Arbeitsfläche, geben sie mehr Saft ab. Den Oregano (oder andere Kräuter) waschen und fein hacken.

Zitronensaft-Olivenöl-Marinade

3. 
Für das Ladolemono den Zitronensaft mit dem Olivenöl in ein Schraubglas geben, verschließen und kräftig schütteln bis eine grüngelbe dickflüssige Marinade entstanden ist. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Kräuter unterrühren.

Ladolemono - die griechische Olivenöl-Zitronen-Sauce

4. 
Den Spargel auf einen Teller anrichten und mit dem Ladolemono übergießen. Ein bisschen zielen lassen. Die Zitronen-Olivenöl-Mischung kann man übrigens ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren.


Aufgelesen – Neue Rubrik hier
Ich habe eine neue Rubrik auf dem Blog: In „Aufgelesen“ möchte ich über Spannendes aus Griechenland berichten das nur indirekt oder vielleicht auch gar nicht mit Rezepten und Essen zu tun hat. Den Anfang habe ich schon mit Lesetipp gemacht und ich freue mich auf eine Foodbox mit Spezialitäten von kleinen griechischen Erzeugern, die ich demnächst vorstellen werde.


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Arakas laderos – griechisches Erbsengemüse in Tomatensauce

Arakas Laderos - griechisches Erbsengemüse

Erbsen in Tomatensauce, klingt unspektakulär, oder? In Griechenland ist das ein komplettes Gericht, das mit viel Brot und Schafskäse gegessen wird. Es gehört zu den sogenannten „Ladera„. Die habe ich euch an vielen Stellen dieses Blogs schon vorgestellt. Ladera bedeutet „in Öl gekocht“ – in der griechischen Küche meinen wir mit Öl selbstverständlich Olivenöl. Was sonst. Ladero heißt aber auch „ohne Fleisch“. Bei diesen – meist veganen – Gerichten steht das Gemüse im Vordergrund. Gekocht wird mit reichlich gutem Olivenöl. Meist spielt eine Gemüsesorte die Hauptrolle, wie hier die Erbse. Auf die erstklassige Qualität aller Zutaten wird dabei großen Wert gelegt.

So stand ich am Münchner Viktualienmarkt vor meinem Lieblings-Gemüsehändler, ein grantig aussehender Bayer, der aber total nett ist. Ich versuchte gemeinsam mit ihm herauszufinden, wie viele Erbsenschoten ca. 500 g Erbsen ergeben. Gar nicht so einfach. Ich bin mit einer riesigen Tüte Erbsenschoten nach Hause gegangen, etwa 1 Kilo. Ich hatte Glück, die Erbsen waren erstklassig, trotz Naschen beim Palen habe ich ca. 500 g Erbsen erhalten. Es lohnt sich übrigens frische Erbsen für dieses Rezept zu verwenden. Mit tiefgekühlten Erbsen geht das natürlich schneller.

Araras - Erbsen palen

Diesen Araka gibt es auch in einer nicht-vegetarischen Variante. Dabei wird das Fleisch zuerst im Topf fast gar geschmort, bevor das Gemüse hinzukommt und das Gericht fertig gart. In den meisten griechischen Rezepten werdet ihr übrigens viel Dill dazu als Zutat finden. Wer Dill gerne mag, der sollte auch diesen anstatt Minze oder Petersilie verwenden. Ich bin jedoch kein großer Dillfan und bevorzuge Minze und Petersilie dazu. Und im Sommer könnt ihr natürlich frische Tomaten nehmen und selbst pürieren statt die passierten aus der Dose zu verwenden.

Beim Olivenöl spare ich immer etwas. Wer möchte verdoppelt die Menge. Schaden tut das nicht. Allerdings sollte es ein erstklassiges extra-natives Olivenöl sein. Davon gebe ich am Tisch gerne ein Schuss über alle Ladera.

Zutaten für 4 Portionen

  • 1 – 1,2 kg frische Erbsen in der Schote (ergibt ca. 500 g gepalte Erbsen). Ersatzweise TK-Erbsen.
  • 4 EL Olivenöl
  • 3 Karotten
  • 3 Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 250 ml passierte Tomaten
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Paprikapulver
  • 1 TL Thrymba oder Thymian
  • 1 TL getrocknete (griechische Minze)
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • ein paar Stängel Petersilie
  • 2 Stängel frische Minze

1.
Die Erbsen aus den Schoten befreien und möglichst wenig dabei naschen. Die Zwiebel in Würfel schneiden, Die Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Die geschälten Kartoffeln in nicht zu kleine Würfel schneiden. Den Knoblauch ebenfalls würfeln. Die Erbsen waschen und abtropfen lassen.

2. 
Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel mit den Karotten ein paar Minuten bei milder Hitze anbraten. Die Kartoffeln, die Erbsen und den Knoblauch hinzufügen. Das Tomatenmark dazugeben, unterrühren und kurz mit anbraten. Die passierten Tomaten zusammen mit ca. 250 -300 ml Wasser hinzufügen. Das Gemüse sollte gut mit Wasser bedeckt sein. Mit Salz, frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer, Paprikapulver und den trockenen Kräutern würzen.

3.
Das Erbsengemüse bei geschlossenem Deckel sanft köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe scheiden. Und die frischen Kräuter waschen und klein scheiden.
Die Frühlingszwiebeln nach ca. 15 Minuten zum Gericht geben und weitere 5-10 Minuten bei offenem Deckel weiterköcheln lassen. So verkochen sie nicht. Die frischen Kräuter untermischen. Das Gemüse sollte jetzt gar sein und die Tomatensauce sämig eingekocht sein. Zum Servieren noch einen Schuss Olivenöl über den Araka geben. Dazu passt frisches Brot und Schafskäse.