Zitronen und Olivenöl

Der Geschmack meiner griechischen Heimat – Ein griechischer Foodblog


6 Kommentare

Risogalo me mastiha – Griechischer Milchreis mit Mastix

Risogalo me mastiha, Griechiischer Milchreis mit Mastix

Ρυζόγαλο με μαστίχα

Mastix (masticha) st ein Baumharz von der Insel Chios. Ich liebe den Geschmack, den ich schwer beschreiben kann: süß, ganz leicht bitter, würzig und warm. Mastix bedeutet auf griechisch übrigens Kaugummi.

Mastix als Granulat mastha aus ChiosIn Deutschland bekommt man es beim Griechen als Granulat. Die kleinen goldgelben Kügelchen müssen vor der Verwendung im Mörser zu Pulver zerstoßen werden. Mit Mastix werden Kekse und Kuchen gewürzt und von manchen auch der griechische Osterzopf. Außerdem gibt es Likör und auch Öl aus Mastix. Und Korres – eine griechische Kosmetikmarke – hat eine Produktlinie mit Mastix. Soll bei unreiner Haut helfen. Auf einer griechischen Rezepteseite habe  ich ein Gericht mit Hähnchenfleisch entdeckt, bei dem Mastix in der Sauce verwendet wird. Klingt auf jeden Fall spannend.

Ich habe mich gefragt, ob Mastix  zu Milchreis passt und habe beschlossen, es einfach auszuprobieren. Milchreis heißt in Griechenland Risogalo und ist sehr beliebt. Ich mag ihn sehr. Diesen Milchreis mit Mastix  kann ich tatsächlich sehr empfehlen und werde ihn bald wieder machen.

Als kleines Topping habe ich neben Zimt auch mit einen kleinen Klecks griechischen Sauerkirschkompott (vissino) garniert  Den habe ich fertig gekauft.

Zutaten

  • 250 g Milchreis
  • 1 Liter fettarme Milch (oder vollfette Milch)
  • ca. 50 g Zucker (wer es es süßer mag, nimmt mehr)
  • 1-2 EL Vanillezucker (hier aus Eigenproduktion, sonst aus der Tüte)
  • 1 TL Mastix (ein paar Granulatkügelchen mörsern bis die Menge erreicht ist)
  • Zimt

Gemahlener MastixDen Milchreis waschen. Das Mastix im Mörser fein mahlen und ca. 1 gestrichenen TL abmessen. Wie viele Kügelchen das sind kann ich nicht sagen, einfach ausprobieren. Die Milch zum Kochen bringen und den Reis hinzufügen. Nun den Herd auf kleinste Stufe stellen. Das gemahlene Mastix zur Milch geben und sehr gut umrühren, damit es sich nicht zu einem Kaugummis zusammenklumpt.  Nun den Reis ca. 45 Minuten quellen lassen. Immer mal wieder umrühren, damit nichts anbrennt.  Nach ca. 30 Minuten den Zucker hinzufügen.

Der Reis hat nach ca. 45 Minuten die Flüssigkeit nicht komplett aufgesogen. Das macht aber nichts. Den wässrigen Milchreis  in Schälchen umfüllen und abkühlen lassen. Beim Abkühlen wird der Milchreis fest, das dauert  ca 1-2 Stunden.  Sobald er abgekühlt ist mit Zimt bestreuen.


13 Kommentare

Fanouropita – „Wünsch-Dir-Was“-Kuchen

Fanouropita mit 9 Zutaten

Φανουρόπιτα

Heute ist St. Fanourios- Tag. Ihm zu Ehren wird diese Fanouropita gebacken und von den Gläubigen in die Kirche gebracht. Dort wird sie gesegnet und verteilt. Diese süße und vegane Pita soll einem etwas „zeigen“ bzw. „erscheinen lassen“. Fanourios klingt nämlich wie „fanerono“, was aufzeigen oder aufdecken bedeutet. Mit der Pita wird dem Heiligen für etwas, was wiedergefunden wurde gedankt, bzw. Fürbitte geleistet.  Und das muss nicht materieller Natur sein.

Gewürze für FanouropitaIch habe sie vor Jahren mal gegessen, als ich zufällig gegen Ende August in Griechenland und wollte sie jetzt nachbacken. Es gibt unzählige Rezepte für Fanouropita, allen gemein ist die Anzahl der Zutaten. Es muss eine ungerade Zahl sein: 7, 9 oder 11. Ich habe die Variante mit 9 Zutaten gewählt. Neben Mehl, Öl und Zucker sind Gewürze wie Nelken und Zimt sowie Orangensaft, Rosinen und/oder Walnüsse typisch.  Etwas winterlich für Ende August, aber das Wetter heute passt ziemlich dazu. Den Zucker habe ich ziemlich reduziert, das mache ich fast immer bei griechischen Kuchenrezepten. Wer es süßer mag, kann mehr nehmen. Beim Öl habe ich eine Mischung aus Olivenöl und Sonnenblumenöl verwendet. Man kann natürlich auch nur Olivenöl oder – wem das zu geschmacksintensiv ist -auch nur Sonnenblumenöl verwenden.

Was ich mir wünsche? Das verrate ich nicht.
Oder doch… ein paar Gäste zum Aufessen 😉

Zutaten

  1. 280 g Mehl
  2. 2 TL Backpulver
  3. 2 TL Zimt oder etwas weniger
  4. 1 TL oder weniger Nelkenpulver
  5. 80 ml Olivenöl und 80 ml Sonnenblumenöl (oder von einer Sorte 160 ml)
  6. 160 ml Orangensaft
  7. 140 g Zucker
  8. 50 g Rosinen
  9. 50 g gehackte Walnüsse

Fett für die Form
Puderzucker zum Dekorieren, Springform

1. Falls die Rosinen sehr trocken und schrumpelig sind am besten ein paar Stunden oder über Nacht in Wasser einweichen. Danach abgießen und abtrocknen.

2. Backofen auf 160 ° Umluft (oder Ober-und Unterhitze ca. 180 °) vorheizen. Ich habe den Kuchen mit Umluft gebacken. Die Form fetten und mit Mehl ausstreuen.

3. Vom Mehl ca. 1 gestrichenen Esslöffel wegnehmen in eine kleine Schüssel geben und die Rosinen darin wenden. Das soll verhindern, dass die Rosinen beim Backen auf den Boden absinken.

4. Die trockenen Zutaten mischen: Mehl, Backpulver, Nelkenpulver und Zimt.

5. Öl mit Orangensaft und Zucker verrühren und die Mehlmischung mit einem Löffel unterrühren.  Nun die Rosinen mit dem Walnüssen untermischen.

6. Den Teig in die Form füllen und bei Umluft 160 ° backen. Bei mir hat es 40 Minuten gedauert.

Wenn der Kuchen abgekühlt ist mit Puderzucker dekorieren
Was ich an Zutaten weggelassen habe, damit es nicht mehr als 9 sind:  Orangenschale, Sesam auf die Teigoberfläche, Cognac oder Rum..

Fanouropita mit Puderzucker

Einen Teil der Fanouropita bekommt eine Freundin, die heute Geburtstag hat. Ein winziges Stück musste ich jedoch sofort mit einem Espresso probieren.
Hat was von Lebkuchen.


4 Kommentare

Keftedakia – Griechische Hackfleischbällchen

Griechische Keftedakia - Hackfleischbällchen mit Kräutern

Wann immer ich Keftedakia für ein Grillfest vorbereite oder zu einer Party mitnehme, werde ich nach meinem Rezept gefragt. Als mein Sohn noch klein war und ich turnusmäßig alle drei Wochen in der Kinderkrippe kochen musste, konnte ich mit diesen Bällchen immer punkten. Diese fein gewürzten griechischen Hackfleischbällchen schmecken einfach jedem. Sie sind perfekt für eine Vorspeisenplatte, passen zu Kartoffeln, Reis, Salat und Gemüse. Man kann sie im Sommer auf den Grill werfen, bei Faulheit in den Backofen schieben oder wie ich hier in der Pfanne braten. Und für kleine Gemüsemuffel kann man auch wunderbar Gemüse darin verstecken.

Unverzichtbar ist die griechische Minze, „diosmo“, am besten frisch. Sie gibt den Keftedakia erst den typisch würzigen Geschmack. Ich verwende meist die getrocknete griechische Minze aus Griechenland und füge noch frische Minze dazu – wenn ich welche im Haus habe. Ich experimentiere außerdem gerne mit Gewürzen und Zutaten und kann eigentlich danach nie so richtig sagen, wieviel wovon drin ist.  Weiter unten liste ich auf, was ich immer wieder gerne verwende. Beim Fleisch nehme ich immer mageres Rind- und Schweinefleisch, das schmeckt mir am besten. Wobei meist der Rindfleischanteil etwas überwiegt. Erlaubt ist was schmeckt, auch Lammhackfleisch. In Griechenland verwenden viele gerne Kalbfleisch für Keftedes.

Zutaten 

  • 500 g Hackfleisch, gemischt (gerne mit etwas mehr Anteil an Rindfleisch)
  • 1 größere Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Ei
  • ca 1/4 Bund frische Petersilie
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 2 TL getrocknete (griechische) Minze (Diosmos), oder ca 1/4 Bund frische Minze
  • 1 Prise Piment (am besten frisch gemahlen)
  • 1 TL Paprika edelsüß
  • Salz und Pfeffer
  • 20 – 30 g Paniermehl
  • 1 EL  Olivenöl
  • und Öl zum Braten

1.
Das Hackfleisch in eine Schüssel geben. Die Zwiebel und den Knoblauch sehr fein hacken oder gleich zusammen mit den frischen Kräutern und dem Ei in einen Blitzhacker geben und kurz klein hacken. Diesen Brei gebe ich zum Hackfleisch, ich mag nämlich keine groben Zwiebelstücke in meinen Keftedes.

2.
Nun wird gewürzt: Alle trockenen Kräuter und Gewürze kommen jetzt in die Fleischmasse. Mit den Händen und dem Olivenöl gut durchkneten. Zum Schluss das Paniermehl in kleinen Mengen unterkneten, bis der Fleischteig nicht zu fest aber gut formbar ist.  Ich bevorzuge Paniermehl, da ich meist nur wenig Brot zu Hause habe. Die meisten nehmen ganz klassisch altbackene und eingeweichte Brötchen oder Weißbrot.  Wenn ich Zeit habe, lasse ich den Teig noch etwas im Kühlschrank durchziehen. Wenn ich auf Nummer sicher gehen möchte, brate ich ein kleines Bällchen an und schmecke danach die Masse nochmals ab

3.
Runde Bällchen formen und etwas platt drücken. Die Größe bleibt jedem überlassen. Wenn ich sie für Gäste mache, rolle ich sie etwas kleiner. Zu groß sollten Sie auch nicht sein – es sind ja keine Biftekia 🙂

5.
Ich esse die „keftedakia“ am liebsten vom Grill (den ich nicht habe) oder aus dem Backofen. Dazu lege ich die Fleischbällchen auf Backpapier und wende sie während der Backzeit ein Mal. Diesmal habe ich die Bällchen jedoch ganz klassisch in der in Öl Pfanne gebraten, ca. 4-5 Minuten von jeder Seite.

Griechische Hackfleischbällchen

Was ich je nach Laune noch gerne reinknete:

  • Zimt, Cumin, gemahlene Koriandersamen, Chilipulver
  • Püriertes oder geraspeltes Gemüse, das vorher gedünstet oder gebraten wird: Zucchini, Auberginen, Paprika
  • Tomatenmark
  • geriebene Zitronenschale

Was Bekannte gerne verwenden bzw. noch tun:

  • viel mehr Knoblauch
  • Salbei
  • Senf
  • Milch
  • Brot statt Paniermehl
  • vor dem Braten in Mehl wenden

Dazu passt Gemüsereis, Tomatenreis oder Zitronenkartoffeln.

Habt ihr schon meine neue Kategorie entdeckt? Aufgelesen


4 Kommentare

Grüne Bohnen-Avocado-Salat mit Feta und Tomaten

Grüne-Bohnen-Salat mt Feta, Tomaten und Avocado

Zugegeben nicht griechisch, aber wer will hier kleinlich sein 🙂
Vor allem da Avocados jetzt auch in Griechenland angebaut werden.

Zwei Fliegen mit einer Klappe: schnelles Abendessen und ein Bürosalat für den nächsten Tag. Das schöne an diesem Salat ist, dass er ruckzuck fertig ist. Während die Bohnen garen einfach die anderen Zutaten schnippeln. Ich liebe solche unkomplizierte und schnelle Rezepte. Und diesen hier variiere ich immer je nach Zutaten mit Paprika oder auch mit Getreide (z.B. Dinkel)  wenn der Hunger größer ist.

Zutaten für 2 Portionen

  • 2 Handvoll Grüne Bohnen
  • 2 Handvoll Kirschtomaten
  • 1 Avocado
  • Feta, so viel man mag, ich hatte heute nur ca. 30 g
  • 2 TL Olivenöl, oder auch mehr
  • 2 EL Balsamico
  • etwas Balsamico-Reduktion oder auch nicht
  • 1-2 TL Agavendicksaft
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • einige Blättchen Basilikum

1. Die Bohnen putzen, ich schneide immer beide Enden ab. Am besten halbieren und waschen. Genügend Wasser zum Kochen bringen, salzen und die Bohnen garen. Sie sollten noch etwas Biss haben, also ca. 8 Minuten. Immer wieder probieren.

2. Während die Bohnen kochen die Tomaten waschen und halbieren oder auch vierteln – je nach Größe und Geschmack. Die Avocado und den Schafskäse würfeln. Alles in eine schöne Salatschüssel füllen.

3. Für das Dressing das Olivenöl, den Balsamico, eventuell die Balsamico-Reduktion den Agavendicksaft mit Salz und Pfeffer in ein Schraubglas füllen und ordentlich schütteln oder einfach in einer Schüssel verquirlen.

4. Die Bohnen sobald sie gar sind abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken und zu den übrigen Zutaten in die Schüssel geben. Nun das Dressing darüber geben und mischen. Mit Basilikum bestreuen und genießen.

Wenn ich den Salat ins Büro mitnehme, lasse ich das Basilikum weg und gebe den Avocadokern in die Tupperschüssel. Er soll verhindern, dass die Avocado schwarz wird.


4 Kommentare

Meine To-do-Liste wäre fertig

Oh je, ich habe eine neue Seite angelegt und mal alles aufgezählt, was ich noch kochen will. Allerdings muss ich bei einigen aufwändigen Gerichten wie Moussaka gestehen, dass ich sie noch viel lieber essen möchte. Einige Gerichte gab es bei uns auch als schnelle Notlösung bei Zeitmangel wie die sagenhafte Kartoffel-Paprika-Pfanne meines Vaters. Und während ich das schreibe bekomme ich richtig Lust darauf.

Hier ist sie, die Liste.


9 Kommentare

Fasolakia – Grüne Bohnen-Eintopf mit frischer Tomate

Fasolakia - Grüne Bohnen-Eintopf aus Griechenland Zitronen und Olivenöl

Φασολάκια λαδερά

Als Kind war ich für dieses Gericht kaum zu begeistern. Zum Glück machte es meine Mutter immer mit Fleisch, so dass mein Bruder und ich das Fleisch und die Kartoffeln rausfischten und so taten als hätten wir von den grünen Bohnen wenigstens probiert. Aber die Hauptrolle bei Fasolakia sind nun mal die grünen Bohnen und die sollte man mögen. In der Regel verwende ich breite Bohnen und wenn ich keine finde, dann eben auch die normalen Grünen Bohnen. Heute ist es eines meiner liebsten Sommergerichte – ohne Fleisch – und ich freue mich, wenn es meine Mutter für mich im Sommer kocht. Manchmal friert sie auch etwas ein, für meine Winterbesuche.

Zutaten für zwei Personen

  • 500 g grüne breite Bohnen
  • 2 Schalotten oder eine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 große, reife Fleischtomate, wenn ich faul bin nehme ich einfach ein halbe kleine Dose geschälte Tomaten
  • 3 mittelgroße Kartoffeln
  • 2 EL Olivenöl (oder auch mehr)
  • 1 EL Tomatenmark
  • Paprika edelsüß
  • 1 Lorbeerblatt
  • Pfeffer, Salz
  • frische Petersilie

Fasolakia schälen1. Die Bohnen sorgfältig putzen, sonst macht das Essen danach keinen großen Spaß: Ich schneide die Enden ab und schäle dann mit einem Sparschäler auf beiden Seiten die Fäden ab. Diese Fäden werden nämlich nicht weich und stören ziemlich beim Essen. Danach die Bohnen natürlich waschen. Etwas kleiner schneiden oder nicht? Das ist Geschmackssache. Ich schneide sie in der Hälfte durch. manche lassen sie auch ganz. Kann dann beim Essen ganz lustig sein.

2. Schalotten oder Zwiebeln und Knoblauch klein schneiden. Die Kartoffeln ebenfalls schälen und in nicht zu kleine Stücke schneiden.

Tomaten reiben - Zitronen und Olivenöl3. Falls ich mich für frische Tomaten entschieden habe, reibe ich sie jetzt. Ich schneide die Tomaten in zwei Hälften und reibe sie auf einer Reibe, so dass ich am Schluss nur die Schale in der Hand habe und in der Schüssel Tomatenmus. Dabei muss man natürlich vorsichtig sein, um sich nicht zu schneiden. Wahrscheinlich funktioniert es auch, wenn die Tomate einfach püriert wird. In Griechenland reiben die meisten die Tomaten (trifti tomata). Schneller geht es natürlich mit stückigen Tomaten aus der Dose oder zerdrückten Dosentomaten.

4. In einem Topf erhitze ich das Öl und dünste erst die Zwiebeln mit dem Knoblauch an. Sie sollen nur ganz leicht glasig werden. Dann kommen die Bohnen und die Kartoffeln mit dem Tomatenmus dazu. Jetzt füge ich so viel Wasser hinzu, bis alles knapp bedeckt ist und bestreue das ganze mit edelsüßem Paprika und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer. Ich nehme von beidem viel. Das Lorbeerblatt nicht vergessen. Deckel drauf und aufkochen lassen. Danach die Hitze runterschalten und vor sich hin köcheln lassen

5. Nach ca. 20 Minuten mal in den Topf schauen und die Konsistenz prüfen. Danach bei offenem Topf weiterköcheln lassen. Es kommt tatsächlich auf die Bohnen an: bei mir hat es diesmal ca. 45 Minuten gedauert bis sie ordentlich weich waren. Normalerweise mag ich mein Gemüse knackig, aber bei diesem Gericht sollten die Bohnen schön weich sein.
Die Flüssigkeit sollte deutlich reduziert sein. Ich mag meine Fasolakia als Eintopf und sämig, deshalb zerdrücke ich eine Kartoffel. Dazu fische ich ein paar der Kartoffelstücke auf einen Teller und nehme eine Schöpfkelle von der Kochflüssigkeit dazu. Das wird jetzt schön mit einer Gabel zerdrückt. Den Brei gebe ich zurück in den Topf und rühre um. So wird das Gericht sämiger. Ich kenne jedoch viele, die dieses Gericht als Suppe bevorzugen.

6. Jetzt ordentlich salzen und mit Petersilie bestreuen. Dazu passt Fetakäse, den ich aber separat dazu esse und nicht in den Teller bröckele und natürlich ein schönes Brot, z.B. Ciabatta.

Gabel oder Löffel? Ich nehme einen Löffel und decke den Tisch natürlich mit Löffeln. Einige meiner Freunde verlangen dann nach einer Gabel.  Kali orexi.


3 Kommentare

Gebratene Zucchini in Ladolemono

Gebratene Zucchini in Ladolemono

Heute war ich mal zu Hause und wollte eigentlich keinen großen Aufwand in der Küche betreiben. In der Mittagspause habe ich im Supermarkt diese kleinen Zucchini entdeckt, die eigentlich unverschämt teuer sind. Sie erinnern mich ein bisschen an Griechenland, denn auch dort gibt es auf den Märkten um diese Jahreszeit kleine hellgrüne Zucchini. Die meisten machen daraus einen Salat: die Zucchini werden gedünstet (ziemlich weicht) und in Zitronen-Olivenölsauce (Ladolemono) mariniert.
Dieser Salat wird dann lauwarm oder kalt gegessen und erfrischt im Sommer.

Auf gekochte Zucchini hatte ich keinen Appetit, also habe ich sie angebraten und mit Ladolemono mariniert.

Zutaten

  • kleine Zucchini (oder normale in Scheiben schneiden)
  • Saft einer Zitrone
  • Olivenöl
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • Kräuter, heute Petersilie

1.  Die Zucchini waschen, Enden wegschneiden und halbieren. Oder normal große Zucchini in Streifen oder Scheiben schneiden.

2. Etwas Olivenöl in der Pfanne heiß werden lassen. Ich nehme sehr wenig (Kalorien sparen), ca. 1 TL. Leckerer wird es natürlich wenn der Boden der Pfanne mit Öl bedeckt ist.

3. Nun die Zucchini reingeben und von beiden Seiten anbraten. Da ich sie mit Biss mag, probiere ich immer die Konsistenz. Länger als max. 2 Minuten pro Seite brate ich sie nicht an. In Griechenland werden sie jedoch sehr gerne ordentlich weich gebraten. Für diesen kleinen Snack nehme ich außerdem gerne eine Grillpfanne wegen der schönen Grillstreifen.

4. Die Zucchini nun auf einen Teller anrichten und mit dem Ladolemono übergießen. Die Beschreibung findet ihr unter dem Link, ist aber auch schnell erklärt: Zitronensaft mit der ca. gleichen Menge oder in dem Fall etwas weniger Olivenöl gut mischen und darübergießen. Anschließend die Zucchini salzen und pfeffern und mit Petersilie bestreuen.

Leider hatte ich keine Pinienkerne. Angeröstet hätten sie sicher schön dazu gepasst.