Zitronen und Olivenöl

Der Geschmack meiner griechischen Heimat – Ein griechischer Foodblog


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Tomatokeftedes aus Santorini

Die wunderschöne Insel Santorini ist für diese aromatischen Tomatokeftedes berühmt. Einfache und wenige Zutaten, schnelle Zubereitung und unglaublich viel Geschmack, das zeichnet diese vegetarischen Tomatenpuffer aus. Auf der kargen Vulkaninsel wachsen kleine Tomaten, Tomatinia Santorinis,  mit einer Besonderheit: die Tomaten werden nicht oder kaum bewässert, die Pflanze versorgt sich weitgehend selbst. Leider bekommt man diese besonders leckeren Tomaten hier nicht. Und auch in Griechenland finde ich sie nur im getrockneten Zustand – diese kann ich sehr empfehlen.

Für die Tomatokeftedes eignen sich reife aromatische Tomaten mit festem Fruchtfleisch. Ochsenherztomaten, oder Fleischtomaten sind hier eine gute Wahl. Ich mische gerne Fleischtomaten mit Kirsch- oder Datteltomaten. Dazu kommen reichlich Kräuter und so wenig Mehl wie möglich. Wer mag, kann feingewürfelte Zwiebeln verwenden, ich bevorzuge jedoch Frühlingszwiebeln.

Tomatokeftedes sind ein besonders leckerer Meze, zusammen mit anderen Vorspeisen aus der griechischen Küche wie zum Beispiel Tsatsiki, ich esse sie gerne zum Abendessen mit einem Joghurtdip und einem Salat.

Ein Tipp: Die Flüssigkeit der Tomaten und die meisten der Kerne am besten nicht verwenden. Man benötigt sonst zu viel Mehl zum Binden der Masse. Zu trocken muss sie dennoch aber nicht sein, 1-2 EL Tomatensaft reichen aus.

Zutaten für ca. 10 Stück

  • 1 große Fleischtomate oder eine Ochsenherztomate
  • 5-6 Kirsch- oder Datteltomaten
  • 1 Frühlingszwiebel
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwas getrockneter Oregano
  • 3 Zweige frischer Basilikum
  • 5 Zweige frische Petersilie
  • 5 Zweige frische Minze
  • 3 EL Mehl, 60 g
  • Olivenöl zum Braten

 

1
Die Fleischtomate rundherum einritzen in eine Schüssel legen und mit heißem Wasser übergießen. 2-3 Minuten stehen lassen und anschließend schälen. Die Fleischtomate und die Kirschtomaten in kleine Würfel schneiden. Dabei die meisten der Kerne entfernen. Die Tomaten sollten nicht zu viel Wasser haben, maximal 1-2 EL.

2
Die Frühlingszwiebel putzen und in feine Ringe schneiden. Die Kräuter waschen und die Blättchen fein hacken. Alle Zutaten bis auf das Mehl in eine Schüssel geben und mischen. Das Mehl esslöffelweise zur Masse geben und untermengen. Das Ergebnis soll eine Masse sein, die noch feucht ist und aus der sich mit 2 Esslöffel gut Nocken formen lassen.

3
In einer Pfanne reichlich Olivenöl richtig heiß werden lassen. Mit einem Esslöffel etwas von der Masse ins Olivenöl geben oder mit zwei Esslöffeln Nocken formen. Von jeder Seite ca. 2-3 Minuten braten, bis sie goldbraun sind und eine knusprige Kruste haben. Die fertigen Tomatenpuffer auf Küchenpapier geben, um das überschüssige Olivenöl zu entfernen.

Tomatokeftedes schmecken heiß aus der Pfanne, lauwarm und auch kalt

Varianten
Wer mag, kann auch Feta unter die Masse geben oder auch ein Ei für eine bessere Bindung.

 

Noch mehr vegetarische Keftedes
Mit Kräutern: Lalangites
Ebenfalls aus Santorini mit Fava: Favokeftedes
Mit Zucchini: Kolokithokeftedes

 


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Dakos – erfrischend und schnell

Dakos aus Kreta

An heißen Sommertagen – und auch sonst – ist Dakos eines meiner liebsten Rezepte für ein schnelles und erfrischendes Abendessen. Wenige Zutaten, kaum 10 Minuten Arbeit und fertig ist ein leckerer Snack.

Die Grundlage bildet Paximadi, ein meist runder Gerstenzwieback, der auch als Kouloura bezeichnet wird. Darüber kommt eine geriebene, fruchtige, sonnengereifte Tomate. Der Tomatensaft durchtränkt dabei den Zwieback und macht ihn etwas weicher. Feta sorgt für eine salzige Note. Gewürzt wird dieser leckere Imbiss mit getrocknetem Oregano, der nach griechischem Sommer schmeckt und außerdem für eine leicht pikante Note sorgt. Wenn ich frischen Oregano zur Hand habe, dann verwende ich zusätzlich frischen. Reichlich Olivenöl ist ein Muss! Und wer mag, kann den Dako mit Oliven oder eingelegten Köstlichkeiten wie Kapern, Kapernäpfel, Kapernblätter oder auch Kritamos verfeinern.

Zutaten Dakos, Paximadi, Tomate, Feta

Dakos ist ein Spezialität aus Kreta, genauso wie der Gerstezwieback. In machen Regionen Kretas wird dieses Gericht auch als Koukouvaja (Eule) bezeichnet. Paximadi ist auf Kreta und vielen Inseln weit verbreitet. Im Norden Griechenland jedoch weniger. Es gibt zahlreiche Sorten, mal in verschiedenen Größen und mal mit mal ohne Gerstenmehl. Ich bevorzuge diejenigen mit Gerste und bin froh, dass mein griechischer Gemüsehändler in München diesen Zwieback anbietet. Man bekommt ihn aber auch online.

Paximadi ist genauso wie Zwieback recht hart. Um Brot länger haltbar zu machen backten die Insulaner das Brot einfach nochmal. Dadurch blieb es länger haltbar. Vor der Verwendung braucht das Paximadi daher etwas Flüssigkeit. Je nach Paximadi und eigenen Vorlieben mal etwas mehr mal etwas weniger. Dazu wird er z.B. kurz in Wasser getaucht. Wer ihn besonders weich mag, sollte ihm ein längeres Wasserbad gönnen. Das Olivenöl und die geriebene Tomate geben zusätzlich Feuchtigkeit ab und weichen das Paximadi auf. Wer also ein nicht ganz hartes Paximadi hat, sollte mit dem Wasserbad vorsichtig sein.

Ich bevorzuge ein mittelweiches Paximadi mit einer knusprigen Kruste, deshalb tauche ich es nur kurz in Wasser oder halte es kurz unter den Wasserhahn, so wie ich einen Teller abspülen würde. Und da ich gerne Tomatenstückchen auf meinen Dako habe, verwende ich sowohl geriebene wie gewürfelte Tomate. Ihr könnt die Tomate ganz klassisch griechisch mit einer Gemüseraspel reiben oder im Mixer, siehe Schritt 1.

Für zwei Portionen

  • 2 Hälften eines Gerstenzwiebacks (Paximadi, Kouloura)
  • 3 mittelgroße und reife Fleischtomaten
  • 2-4 EL Olivenöl (je nach Geschmack auch etwas mehr)
  • 80 g Feta, je nach Geschmack (ich brauche eher etwas weniger auf meiner Portion)
  • getrockneter Oregano
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • frischer Oregano nach Belieben zum Dekorieren
  • Optional zum Garnieren: Oliven, Kapern, eingelegte Kapernblätter, eingelegter Meerfenchel (Kritamos)

 

1
Tomaten enthäuten und pürieren: 3 Varianten
->Die Tomate reiben
Die Tomaten halbieren und vorsichtig mit einer Gemüsereibe reiben. Am Schluss bleibt die Schale übrig.
-> Mit Wasser überbrühen
Die Haut der Tomaten rundherum einritzen entweder rundherum etwas einritzen und mit heißem Wasser übergießen. Nach ein paar Minuten lässt sich die Schale sehr leicht entfernen.
-> Mit Hilfe eines Messerrückens
Eine andere Variante: mit dem Messerrücken mit etwas Druck über die Tomatenhaut streichen. Danach lässt sich die Tomate schälen.
Anschließend die Tomaten pürieren.

2
Die pürierten Tomaten mit etwas Salz und getrockneten Oregano würzen. Wer mag, kann auch zusätzlich frischen Oregano kleinschneiden und unterheben.

3
Den Zwieback in eine Schüssel mit Wasser tauchen, nur ein paar Sekunden und dann auf einen Teller legen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Solltet ihr ein recht hartes Paximadi haben, dass sich kaum brechen lässt, dann lasst ihn etwas länger im Wasser. Die pürierten Tomaten auf dem Zwieback verteilen.

4
Die dritte Tomate waschen, in Würfel schneiden und auf dem Dako verteilen. Den Feta über die Tomatenwürfel geben. Mit dem restlichen Olivenöl beträufeln und ganz nach Geschmack mit getrocknetem Oregano, frischen Oregano, Oliven oder Kapern dekorieren. Sehr fein sind auch eingelegte Kapernblätter oder Kritamos.

 

Dakos


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Skordalia – Kartoffel-Knoblauch-Creme

Skordalia mit Kartoffeln und Knoblauch

Skordalia, der Name sagt schon alles, denn Skórdo heißt Knoblauch. Am 25. März wird Skordalia fast überall in Griechenland zubereitet. Am griechischen Nationalfeiertag, der zeitgleich mit Maria Verkündigung (griechisch Evangelismos Theotokou) gefeiert wird, unterbrechen die Gläubigen und Essen Bakaliaro mit Skordalia. Bakaliaro ist Fischgericht aus Stockfisch (gesalzener und getrockneter Kabeljau). Skordalia passt perfekt dazu, aber auch zu gebratenem Gemüse oder einfach Salat.

Klassisch wird Skordalia mit Kartoffeln zubereitet und auch mein Rezept ist simpel mit nur wenig Zutaten. Es gibt auch Regionen, in denen, Nüsse wie Walnüsse einen Teil der Kartoffeln ersetzen oder zusätzlich untergerührt werden. Auch sehr fein. Und sehr viele schwören darauf, beim Zubereiten der Skordalia etwas Fischsud zu verwenden. Ich finde in München eher selten Bakaliaro und bin auch nicht sonderlich verrückt danach. Zu einem feinen Wildlachs schmeckt Skordalia nämlich auch wunderbar.

Zum Knoblauch: Meine Quellen für so manche Zutat aus dem Süden sind über die ganze Stadt verstreut. Und ich wollte zur Skordalia unbedingt Knoblauchgrün. Manchmal gibt es das bei arabischen Lebensmittelhändlern. Leider hatte ich diesmal kein Glück. Auch nicht auf dem berühmten Viktualienmarkt. Und dort finde ich ja normalerweise alles. Dafür habe ich Portulak gefunden, der auch sehr schön dazu passt.
Mein Tipp: Unbedingt frischen Knoblauch verwenden. Und wer ganz jungen Knoblauch findet, der wie Frühlingswiebeln aussieht, der kann gerne das Grün in fein hacken und zur Skordalia geben. Das gibt einen feinen und weniger aufdringlichen Knoblauchgeschmack Und die Knoblauchmenge? Das kommt auf den Geschmack an. Ich mag es sehr dezent.

 

Zutaten für 4 Personen

  • 700 g Kartoffeln (ergibt ca. 500 g geschälte Kartoffeln)
  • 2-3 frische Knoblauchzehen (Menge je nach Geschmack)
  • 3 EL Weißweinessig
  • 120 ml Olivenöl
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

 

1
Die Kartoffeln in Salzwasser weich kochen, abgießen und ausdampfen lassen. Noch heiß pellen. Nicht abkühlen lassen.

2
Den Knoblauch mit etwa 40 ml Olivenöl im Mixer pürieren. Alternativ den Knoblauch mit etwas Salz im Mörser zu einer sehr feinen Paste zerstampfen.

3
Die Kartoffeln noch heiß nach und nach mit dem Kartoffelstampfer oder einfach mit einer Gabel zerdrücken, bis keine Stückchen mehr zu sehen sind. Salz und Essig hinzufügen und unterheben. Den Knoblauch, bzw das Olivenöl-Knoblauch-Gemsich untermischen. Das restliche Olivenöl nach und nach mit dem Kartoffelstampfer oder mit der Gabel einarbeiten bis die Skordalia eine cremige Konsistenz hat. Mit Salz und Pfeffer und ggf. Essig abschmecken.

Als Dekoration habe ich Portulak verwendet.

 

Skordalia mit Kartoffeln und Knoblauch

 

Dazu passt Fisch, gebratenes Gemüse, Salat und natürlich zu allen Meze.

 

 

 


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Pink! Rote Bete Salat mit Joghurt-Zitronen-Dressing und Pistazien

Rote Bete Salat mit griechischem Joghurt und Pistazien

Pantzarosalata me jaourti heißt dieser Salat auf Griechisch. Die schlichtere Variante dieses griechischen Salatklassikers ist Rote Bete mit Knoblauch, Essig oder Zitrone und Olivenöl und je nach Geschmack noch ein paar Walnüsse. Sehr lecker!

Nimmt man statt dem Essig etwas Zitronensaft (gerne auch Limettensaft, falls eine Limette im Haus ist) schmeckt es noch etwas frischer. Griechischer Joghurt verstärkt den Effekt noch und sorgt für die hübsche pinke Farbe. Wer möchte, streut noch ein paar Nüsse darüber, grüne Pistazien zum Beispiel. Sie schmecken nicht nur fantastisch dazu, sondern geben noch einen schönen farblichen Kontrast. Ich hatte grüne ungeschälte Pistazien aus Griechenland, die so schön violett-hellgrün leuchten und tiefgrüne aus Persien. Sie machen sich beide gut.

Übrigens, eine schöne Vorspeise für Gäste, die dieses rote Gemüse mögen. Und mit vorgegarten Roten Beten geht es schneller und es schmeckt genauso gut.

Zutaten

  • 500 g frische Rote Beten (ca. 3 mittelgroße)
    (mit vorgegarten geht es natürlich viel schneller)
  • 1 Knoblauchzehe, am besten von einer frischen Knolle
    (Knoblauchfans dürfen natürlich auch zwei nehmen)
  • 3-4 EL Olivenöl
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 150 g griechischer Joghurt (abgetropfter Joghurt)
  • 2 EL Pistazien
  • empfehlenswert: Latex-Handschuhe

1
Die Roten Beten unter fließendem Wasser waschen, dabei die Schale nicht verletzen. Wasser in einen Topf geben, Rote Beten dazu und das Wasser zum Kochen bringen. Die Roten Beten in ca. 30 bis 40 Minuten gar kochen. Mit einem Messer lässt sich das am besten prüfen. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen.

2
Die Handschuhe anziehen, denn so verfärbt sich die Haut nicht. Der Farbstoff dieses Gemüse ist ziemlich hartnäckig. Die Roten Beten schälen, harte Stellen entfernen, halbiere und in Scheiben schneiden.

3
Das Olivenöl mit dem Zitronensaft, dem Salz und dem Pfeffer verrühren. Über das Gemüse geben und vorsichtig umrühren. Den griechischen Joghurt cremig rühren und unter den Rote Bete Salat heben. Zum Servieren mit den Pistazien bestreuen. Der Salat hält sich ein paar Tage im Kühlschrank.

Pantzarosalata me jaourti - Rote Bete Salat mit Joghurt und Zitrone


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Favokeftedes – Santorinis Fava aus der Pfanne

Favokeftedes - Kefredes aus Java

Fava, das gelbe Püree aus Santorinis berühmter Platterbse (lathyrus sativus) gibt es mittlerweile bei vielen Griechen als Vorspeise. Längst ist Fava kein Geheimtipp mehr.  Wie Fava als Püree zubereitet wird, habe ich hier aufgeschrieben, als ich mich zu einem mentalen Kurzausflug auf die hübsche sichelförmige Ägäis-Insel begeben habe.

Reste aus Fava kann man prima zu Keftedes, kleinen Bratlingen, formen und in Öl ausbacken. Die gekochte und püriere Fava wird dabei je nach Geschmack mit Kräutern und Gemüse verfeinert und mit Hilfe von Semmelbröseln zu einer festen Teig verknetet, der sich formen lässt. Bei den Zutaten ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Gerade mit Fava kann man viel ausprobieren finde ich: zum Beispiel getrocknete Tomaten, Paprika, verschiedene Kräuter wie Oregano oder Throumbi (eine Thymianart von den griechischen Inseln) und vieles mehr. Sehr oft wird zum Beispiel Dill verwendet. Ich habe mich für Zwiebeln, viel Thymian und viel frische Minze entschieden.

Passt gut zu Salat, zu verschiedenen Mezedes, zu Tsatsiki oder als veganer Patty für einen Burger.

Zutaten zum Sattwerden für mind. 4

  • 250 g Fava
  • 1 Zwiebel
  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4-5 Frühlingszwiebeln
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 2 EL Olivenöl
  • 8-10 EL Semmelbrösel
  • frische Minze, ca. 1/4 Bund
  • frischer Thymian, 5-6 Stängel
  • Öl zum Braten (ich nehme Olivenöl)

1
Wenn man bereits Fava vom Vortag übrig hat, dann geht es mit Schritt 2 weiter. Ansonsten wird die Fava gründlich unter fließendem Wasser gewaschen und mit 750 ml Wasser zum Kochen gebracht. Beim Aufkochen entsteht ein weißer Schaum, der abgeschöpft werden muss. Der kann leicht überkochen, deshalb die Fava nicht unbeaufsichtigt aufkochen lassen. Sobald sich kein Schaum mehr bildet, eine Zwiebel schälen und vierteln und zur Fava geben. Salzen und für 40-60 Min zugedeckt leicht köcheln lassen. Falls notwendig, noch etwas Wasser hinzufügen. Wenn die Fava gar ist, zerfällt sie fast von selbst. Die Fava mit einem Stabmixer fein pürieren. In eine Schüssel geben und komplett auskühlen lassen. Am besten über Nacht oder für mindestens zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

2
Die Schalotten und die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Die Frühlingszwiebeln waschen, vom Wurzelansatz und welkem Grün befreien und in Ringe schneiden. Kräuter waschen und trockenschüttern. Die Minze fein hacken. Knoblauch, Zwiebel, Frühlingszwiebel, Minze, Thymianblättchen, Salz sowie Olivenöl zur Fava geben und vermischen. Die Hälfte der Semmelbrösel hinzufügen und untermischen. Nach und nach den Rest untermischen, nicht zuviel. Der Teig muss sich formen lassen, dann ist er richtig. Für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen.

3
Öl in einer Pfanne erhitzen. Aus der Masse kleine Bratlinge formen und ins heiße Öl geben. Von beiden Seiten 3-4 Minuten goldgelb braten. Herausnehmen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Favokeftedes schmecken warm und kalt. Wer möchte, kann die Favokeftedes noch mit etwas Zitronensaft beträufeln.

Tipp
Solange die erste Portion brät, den restlichen Teig am besten im Kühlschrank aufbewahren, damit er nicht zu weich wird. Bemehlte Hände helfen außerdem beim Formen.

Noch mehr Keftedes?
– klassisch mit Fleisch: Keftedakia
– vegetarisch mit Zucchini: Kolokithokeftedes
– vegetarisch: mit Feta, Ei und Kräutern: Lalangites


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Revithorizo – Reis mit Kicherbsen

Revithorizo - Reis mit Kichererbsen von den griechischen Inseln

Revithorizo ist ein griechisches Reisgericht mit Kichererbsen. Diese Hülsenfrucht-Reis-Kombinationen kannte ich vor ca. 10 Jahren noch gar nicht, bzw. nur aus der indischen Küche. Auf den griechischen Inseln sind sie weit verbreitet und sind fester Bestandteil der Alltagsküche dort. Ähnlich wie bei anderen griechischen Reisgerichten (Ntomatorizo, Lachanorizo, Prasorizo, Spanakorizo) besteht auch das klassische Revithorizo aus wenigen und einfachen Zutaten: Reis, Kichererbsen, Olivenöl, Zitrone, ggf. Zwiebel und weiteres Gemüse und vielleicht noch Kräuter. Wobei es zahllose Varianten geben dürfte.

Ich habe mich für ein paar gesunde Farbtupfer in Form von roten Spitzpaprika (Florinis) und getrockneten Tomaten entschieden. Dazu esse ich sehr gerne griechischen Joghurt, den man aber auch getrost weglassen kann, dann ist das Gericht vegan und ideal für die griechische Fastenzeit.

Revithorizo macht richtig schön satt und an so verregneten Herbsttagen, an denen der Winter schon angekündigt ist ein perfektes Soulfood.

Wer Zeit sparen möchte, der kann natürlich Kichererbsen aus der Dose nehmen. Dann geht es direkt mit Schritt 3 los.

Ich verwende Kichererbsen und Reis nahezu 1:1, meist mehr Kichererbsen wie hier. Aber hier könnt ihr je nach Geschmack variieren und den Anteil vom Reis erhöhen.

Zutaten für 3 bis 4 Portionen

  • 250 g Kichererbsen
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 Schalotten oder 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 rote Spitzpaprika (oder normale Paprika)
  • 30 g getrocknete Tomaten ohne Öl
  • 200 g Reis, z.B. Rundkornreis
  • etwas getrockneter Fliskouni (wilde Minze oder einfach Minze, ersatzweise passt auch Rosmarin oder Oregano gut dazu)
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • ein paar Zweige frische Petersilie
  • Saft einer halben Zitrone
  • etwas Olivenöl zum Servieren
  • Topping optional: griechischer Joghurt

 

1
Die Kichererbsen über Nacht in doppelt soviel kaltes Wasser einweichen. Da sich die Kichererbsen verdoppeln solltet ihr eine entsprechend große Schüssel nehmen.

2.
Am nächsten Tag die Kichererbsen abgießen und gründlich spülen. Mit frischem Wasser in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Etwas 60 bis 90 Minuten kochen. Das kommt auf die Kichererbsen an. Sie sollten sich mit einer Gabel einstechen und zerdrücken lassen, also weich sein. Durch ein Sieb geben und abtropfen lassen.

3.
Während die Kichererbsen kochen, das Gemüse vorbereiten. Dazu die Schalotten schälen und fein würfeln. Die Spitzpaprika waschen, vom Kerngehäuse befreien, halbieren und in Streifen schneiden. Die getrockneten Tomaten ebenfalls in Streifen schneiden. Die Knoblauchzehe schälen und hacken. Den Reis waschen und abtropfen lassen.

4.
Olivenöl in einem Topf erhitzen und Schalotten und Paprika darin kurz anbraten, bis die Schalotten glasig sind. Den Knoblauch hinzufügen und kurz mit anbraten. Anschließend den Reis mit den getrockneten Tomaten hinzufügen und im Olivenöl wenden. Die abgetropften Kichererbsen zum Reis geben und etwa 700 ml Wasser hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer und Fliskouni/Minze würzen. Etwa 20 Min. köcheln lassen bis der Reis gar ist und die Flüssigkeit sämig eingekocht ist.

5.
Die Petersilie waschen und hacken. Die Zitronenhälfte pressen. Petersilie und Zitronensaft unterrühren.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu schmeckt griechischer Joghurt.

 

Noch mehr mit Kichererbsen
Wer Kichererbsen pur möchte, der sollte Revithada probieren. Und falls von diesem zitronigen Kichererbseneintopf noch etwas übrig bleibt, dann könnt ihr daraus am nächsten Tag dieses Revithorizo zubereiten. Dazu dann einfach bei Schritt 3 beginnen und die Menge der Zitrone anpassen. Je nach Geschmack.


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Fasolakia, grüne Bohnen ganz pur

Fasolakia - Grüne Bohnen aus Griechenland

Es gibt eine griechische Abschiedsfloskel, die ich so gar nicht verstehe: kalo chimona. Damit wünscht man sich einen guten Winter und zwar oft sogar mitten im heißen Spätsommer. Wenn ich mich also bei fast 40 Grad Ende August oder Anfang September in Griechenland verabschiede, dann höre ich diesen Abschiedsfloskel immer mal wieder. Und innerlich zucke ich etwas zusammen. Jetzt schon an Winter denken? Dunkle Tage, Regen, Schneematsch, Kälte? Äh, nö! Ich gestehe, ich mag diesen Spruch einfach nicht.

Jetzt es ist Anfang Oktober, der Sommer ist wohl doch vorbei.  Aber bevor ich hier auch noch „kalo chimona“ wünsche, kommt ja erst ein hoffentlich warmer und sonniger Herbst mit all dem leckeren Herbstgemüse.

Vorher wird jedoch noch gebührend der Sommer verabschiedet und zwar mit einer meiner liebsten Sommergerichte: Fasolakia. Hier auf dem Blog habe ich schon eines online gestellt mit Kartoffeln. Meine Mutter hat Fasolakia früher meist mit Fleisch gemacht, jetzt bereitet sie es ganz pur vor. Nur zarte grüne Bohnen und Tomaten. Mehr nicht. Und genauso mag ich Fasolakia besonders gerne. Die grünen Bohnen müssen schön zart sein. Ob man dafür breite oder schmale Bohnen nimmt ist Geschmacksache. Ich mag beide Bohnensorten sehr gerne und verwende die Sorte, die frischer aussieht und mir besonders zart erscheint.

In Griechenland gibt es ein paar Sorten, die hier schwerer zu finden sind. Barbounia zum Beispiel, sie haben eine gesprenkelte Schale und schmecken besonders gut. Dazu Zwiebeln, Knoblauch frische Tomaten, ein paar Kräuter und natürlich gutes Olivenöl. Mehr braucht es wirklich nicht.

Und so sehen Barbounia aus, nicht zu verwechseln mit der Fischsorte 🙂

Griechische Barbounia

 

Zutaten für 4 Personen

  • 600 Grüne Bohnen
  • 3 EL Olivenöl + 3-4 extra
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 4-5 reife Tomaten (ca. 500g)
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwas edelsüßer Paprika
  • eine Prise Zucker
  • etwas frische Minze
  • etwas frische Petersilie

1.
Die Bohnen putzen und waschen. Ich kappe meist die Enden und entferne falls vorhanden die Fäden an den Seiten (siehe hier grüne Bohnen putzen). Abtropfen lassen. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Knoblauchzehe ebenfalls schälen und hacken.

2.
Die Tomaten rundherum mit einem Messer einstechen. Mit kochendem Wasser bedecken und 1-2 Minuten stehen lassen. Danach lassen sich die Tomaten sehr leicht schälen. Im Mixer pürieren.

3.
3 EL Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebel darin bei milder Hitze glasig dünsten, danach die Knoblauchzehe hinzufügen und ebenfalls kurz dünsten. Die Bohnen hinzufügen und kurz im Olivenöl wenden. Nun das Tomatenmark unterrühren und kurz rösten lassen.

4.
Die pürieren Tomaten zum Gemüse geben und mit Salz, Zucker, Pfeffer und Paprika würzen. Vorsichtig umrühren. Ich füge normalerweise kein weiteres Wasser hinzu. Es sei denn die Tomaten haben nicht genug Saft abgeben. In diesem Fall soviel Wasser hinzufügen, bis die Bohnen bedeckt sind. Deckel drauf und etwas 30 Min. sanft köcheln lassen. Immer mal wieder umrühren und prüfen, ob ggf. Wasser hinzugefügt werden muss. Danach weitere 10 Min. bei locker geschlossenem Deckel weiterköchelnd lassen, damit die Tomatensauce schön sämig einkochen kann.

5.
In der Zwischenzeit die Kräuter putzen, waschen und fein hacken.

6.
Nach ca. 40 Min. die Bohnen probieren. Die Flüssigkeit sollte jetzt nahezu eingekocht sein. Wenn die Bohnen gar sind, das restliche Olivenöl und die Kräuter hinzufügen. Noch weitere 5 Min. simmern lassen.

Dazu passt übrigens frisches Brot, z.B.: ein Weißbrot und Feta.

Variante Fasolakia mit Kartoffeln

 

 


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Tsatsiki

Tsatsiki - Original griechisch

Immer wieder wurde ich nach meinem Rezept für Tsatsiki gefragt. Hier ist es… im fünften Jahr seit Bestehen dieses Blogs. Warum erst jetzt auf dem Blog? Ganz einfach, ich mache es sehr selten. Meistens bereitet es sowieso mein Sohn zu und auch bei diesem Tsatsiki hat er die Hauptarbeit übernommen. Ich mag nun mal einfach keine Gurken. Hin und wieder esse ich aber gerne etwas Tsatsiki. Ich mache Tsatsiki meistens ohne irgendetwas abzumessen und schmecke ab, bis es passt. Das empfehle ich euch auch.

Was ist wichtig bei Tsatsiki?
Abgetropfter griechischer Joghurt und eine Gurke, die nicht mehr so viel Wasser hat. Sonst wird das ganze eher eine Gurken-Joghurt-Suppe und kein cremiger Dip. Ob man nun auf Quark ausweicht… das bleibt jedem selbst überlassen. Da es mittlerweile in jedem Supermarkt guten griechischen Joghurt gibt, muss man kaum auf Quark ausweichen.

Wenn meine Eltern früher zu Namenstagen Besuch von Freunden und Bekannten bekamen (ca. 20-30 Personen), dann wurde eine riesengroße Schüssel Tsatsiki vorbereitet. In der schwäbischen Kleinstadt gab es damals allerdings keinen griechischen Joghurt. Der gekaufte Joghurt (manchmal hat ihn meine Mutter auch selbst gemacht) wurde in ein extra dafür vorgesehenes Mulltuch gegeben und durfte die ganze Nacht in der Küche abtropfen. Beim Anbringen des Tuchs über der Spülbecken war mein Vater ziemlich erfinderisch, so dass die Küche wirklich sauber blieb. Da mein Zimmer direkt neben der Küche war, hörte ich es die ganze Nacht tropfen, plopp, plopp, plopp…. Damals dachte ich noch, Tsatsiki machen ist ja echt aufwändig.

So umständlich mache ich es mir heute nicht. Wenn ihr griechischen Joghurt verwendet und darauf achtet, dass nicht zu viel Gurkenwasser im Dip landet, dann seit ihr eigentlich immer auf der sicheren Seite. Ich lasse dazu die Kerne dran, sorge jedoch dafür, dass geraspelte Gurke über einer Schüssel abtropfen zu lassen und drücke sie zudem noch aus. Wer auf Nummer sicher geht, der entfernt das Kerngehäuse (ist mir persönlich aber zu viel Verschwendung).

Zutaten

  • 500 g griechischer Joghurt (es muss ein abgetropfter Joghurt sein)
  • 1 halbe Gurke
  • 2 EL Essig
  • 4 EL Olivenöl, je nach Geschmack auch mehr oder weniger
  • 1-2 Knoblauchzehen (auch hier, wer mehr mag, nimmt mehr)
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • ein paar Zweige Dill

1
Die Gurke je nach Geschmack schälen. Ich schäle die Gurke meistens oder entferne nur einen Teil der Schale. Wenn die Gurke sehr wässrig ist, das Kerngehäuse entfernen. Mit der Gemüsereibe grob reiben und die Gurkenraspel in ein Sieb geben. Über einer Schüssel abtropfen lassen.

2. 
Knoblauch schälen und sehr fein hacken oder gleich mit etwas Joghurt mit dem Stabmixer oder in der Küchenmaschine pürieren. Den Dill waschen und fein hacken.

3.
Den Joghurt in eine Schüssel geben, pürierte Knoblauchzehe hinzufügen. Die Gurken mit den Händen nochmal gut ausdrücken, so dass soviel Gurkensaft wie möglich austritt. Die Gurken zum Joghurt geben und unterrühren. Mit Essig, Olivenöl, Salz, etwas Pfeffer würzen. Den Dil unterheben. Das Tsatsiki nun für ca. 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Bei den Mengen von Essig, Olivenöl und Knoblauch einfach ausprobieren, was einem am besten schmeckt.

Dazu passt…. alles! Besonders gut allerdings hierzu:


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Fanouropita – die simple mit 7 Zutaten

Eigentlich sollte ich diesen leckeren veganen Kuchen rund ums Jahr backen. Zum Frühstück schmeckt er mir besonders gut. Dieser Kuchen wird traditionell am 27. August in Griechenland gebacken.

Was es damit auf sich hat und eine der zahlreichen Varianten findet ihr auch hier Fanouropita – „Wünsch Dir was Kuchen“mit neun Zutaten. Es geht aber noch simpler, nämlich nur mit sieben Zutaten. Die Zutaten für Fanouropita müssen der Tradition nach eine ungerade Zahl aufweisen: 7, 9, oder 11.

Heute stelle ich euch meine Variante für eine Fanouropita mit sieben Zutaten vor.

Zutaten für ein Springform

  1. 280 g Mehl
  2. 2 TL Backpulver
  3. 2 TL Zimt oder etwas weniger
  4. 140 ml Olivenöl
  5. 160 ml frisch gepresster Orangensaft (von ca. 4 Orangen)
  6. 140 g Zucker
  7. 50 g gehackte Walnüsse

Fett für die Form
Puderzucker zum Dekorieren, Springform

1.
Backofen auf 180 ° vorheizen. Die Form fetten und mit Mehl ausstreuen.

2.
Die trockenen Zutaten mischen: Mehl, Backpulver und Zimt.

3.
Die Orangen auspressen. Den Orangensaft mit dem Olivenöl und dem Zucker verrühren. Die Mehlmischung mit einem Löffel unterrühren.  Zum Schluss die Walnüsse unterheben.

4.
Den Teig in die Form füllen und bei 180 ° backen. Bei mir hat es 35 – 40 Minuten gedauert. Mit einem Zahnstocher prüfen, ob der Kuchen gar ist.

Wenn der Kuchen abgekühlt ist mit Puderzucker dekorieren

Fanouropita mit 9 Zutaten


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Knusprige Zucchini – für zwischendurch, Meze oder eine komplette Mahlzeit

Gebratene Zucchini

 

„Was soll ich Dir denn zum Essen machen?“ fragt mich meine Mutter, als ich am letzten Urlaubstag meinen Koffer packte. Eigentlich wollte ich nichts, das Frühstück lag nicht sonderlich lange zurück und es war noch nicht mal Mittag. Während ich also meine Sachen zusammensuchte, merkte ich dass die Wohnung nach gebratenen Zucchini duftete. Stimmt! Sie hatte noch Zucchini bekommen, die mit heller Schale, die man hier in Deutschland so selten findet. Dicke saftige Scheiben, die in viel Olivenöl gebraten werden. Lecker! Mein sehr früher Mittagssnack, bevor ich zum Flughafen fuhr. Perfekt, denn in den ganzen Tagen davor hatte ich gar keine griechischen Zucchini gegessen.

Die Variante, die ich euch hier vorstelle, habe ich noch vor dem Urlaub zubereitet und schaffe es erst jetzt, sie auf dem Blog zu veröffentlichen. Das sind die Zucchini, die ihr vielleicht schon mal beim Griechen gegessen habt: dünne Scheiben, knusprig gebraten. Bei mir gab es dazu Tsatsiki, das demnächst ebenfalls auf den Blog kommt. Für mich ein komplettes Abendessen oder ein Meze.

Die Zucchini werden vor dem Braten in Mehl und dann nochmal kurz in kaltes Wasser getaucht. Merkwürdigerweise spritzt es kaum, dennoch sollte man vorsichtig beim Braten sein.

Zutaten

  • 2 mittelgroße Zucchini
  • grobes Meersalz
  • ein paar EL Mehl
  • Olivenöl zum Braten

1.
Die Zucchini waschen, vom Stiel- und Blütenansatz befreien und in dünne Scheiben schneiden, ca. 5mm dick. In ein Sieb gebe und mit etwa 1 TL grobem Meersalz bestreuen. Mehrmals wenden. Das Sieb über eine Schüssel stellen. Für ca. 30 Min. stehen lassen.

2.
Die Zucchini haben jetzt ziemlich Flüssigkeit verloren. Mit einem Tuch abtupfen. In zwei Schüsseln jeweils Mehl und kaltes Wasser bereitstellen. Olivenöl in einer Pfanne heiß werden lassen. Die Zucchini in Mehl wenden.

3.
Die Zucchini sobald das Öl heiß genug ist, abklopfen, kurz in Wasser tunken und vorsichtig in die Pfanne legen. Von beiden Seiten in 2-3 Min. goldbraun braten. Die 2. Seite ist meist schneller goldbraun. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

4. 
Wem die Zucchini nicht salzig genug sind, der kann noch mit grobem Meersalz würzen. Warm schmecken sie mir persönlich am besten.

Denn Schritt mit dem Entwässern der Zucchini kann man natürlich auch überspringen, was ich auch oft mache, wenn ich kaum Zeit habe. Sie werden dadurch etwas weniger knusprig.

Dazu passt: Tsatsiki, Tirokafteri, Tiganopsoma, Fetacreme oder auch einfach Feta mit etwas Olivenöl und Oregano und… Brot.