Zitronen und Olivenöl

Der Geschmack meiner griechischen Heimat – Ein griechischer Foodblog


15 Kommentare

Briam, Tourlou oder einfach Gemüse aus dem Ofen

Griechisches Briam, Tourlou

Μπριάμ, τουρλού

Eigentlich ist Briam ein typisches Sommeressen und jetzt ist März, aber darauf kann ich jetzt keine Rücksicht nehmen. Ich hatte heute so große Lust darauf. Briam oder Tourlou  ist ein Gericht mit Sommergemüse, das mit Tomaten und Gewürzen im Ofen gegart wird. Nicht fehlen dürfen in Briam Kartoffeln, Zucchini, Auberginen und Tomaten.  Und selbstverständlich alles, was noch so im Haus ist und was man noch mag. Das gibt ein richtig schönes und buntes Durcheinander: Tourlou eben. Ähnliche Gerichte gibt es im ganzen Mittelmeerraum wie in der Türkei oder auch in Frankreich.

Bei den Mengen müsst ihr einfach selbst ausprobieren. Heute habe ich für meine Verhältnisse etwas mehr Olivenöl als sonst genommen, was ihr auf dem Foto gut erkennen könnt. Sobald es kalt wird, ist die Sauce fast komplett aufgesogen. Die meisten Griechen würden hier trotzdem viel mehr nehmen. Schmeckt heiß, lauwarm und kalt mit einem Weißbrot und wer mag, Schafskäse.

Für eine Auflaufform

  • 2 Kartoffeln
  • 1 rote Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1 rote und 1 grüne Paprika
  • 1 Zucchino
  • 1 Aubergine
  • eine Handvoll grüne Bohnen
  • ein paar Cocktailtomaten oder normale Tomaten
  • 100 ml passierte Tomaten
  • Oregano
  • Majoran
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Paprika edelsüß
  • reichlich Olivenöl (8-10 EL je nach Geschmack)
  • evtl. frische Kräuter wie Petersilie

Den Backofen auf 200 ° vorheizen.

Das Gemüse putzen und waschen und alles (also Kartoffleln, Zucchino, Paprika, Aubergine, Zwiebel, Bohnen) in grobe Stücke schneiden. Den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Cocktailtomaten waschen. Falls ihr normale Tomaten verwendet (ca. 2), dann schneidet ihr diese in Scheiben.

Alles in eine Auflaufform geben. Die passierten Tomaten und ein halbes Glas Wasser hinzufügen. Alle Gewürze sowie das Olivenöl dazugeben und ordentlich vermischen. Die Cocktailtomaten daraufgeben oder die Tomatenscheiben und ab in den Ofen auf die mittlere Schiene.

Die Backzeit kann unterschiedlich sein, ca. 1 Stunden. Rührt alle 20 Minuten um und prüft, ob Wasser hinzugefügt werden muss. Gerade so viel, damit alles schön garen kann. Falls ihr merkt, dass die Oberfläche zu schnell Farbe bekommt, dann schaltet die Hitze zurück.

Wer möchte, kann das Briam vor dem Essen noch mit frischen Kräutern wie Petersilie bestreuen. Ich hatte heute nur Minze, passt aber auch gut dazu.

Briam, Tourlou vor dem  Backen


7 Kommentare

Danke! Für so viele Stöckchen

zuckerherz

Um gaaaaanz ganz ehrlich zu sein: Ich kann nicht so wahnsinnig viel mit Blog-Nominierungen anfangen. ABER ich freue mich trotzdem, TOTAL.  In den letzten 2 Wochen wurde mein Blog von 6 Bloggern für den Liebster Award nominiert. Und mit diesem Post möchte ich mich bei diesen Bloggern (UnserideenreichBoulancheriechenLoveveganfood, Das Rote Bete Blog, Ninas Reis(e)topfFrau Lehmannganz herzlich bedanken.
Efcharisto.  You made my day. Ich hoffe, ich habe keine Nominierung übersehen. Ich bin leider etwas „Land unter“ im Moment und übersehe dadurch auch mal was.

Also, ich habe mich entschlossen so halb mitzumachen. Ich beantworte die Fragen (vielleicht nicht alle und manche mit einem kleinen Augenzwinkern), dann wisst ihr etwas mehr über mich. Viel Spaß beim Lesen. Müsste ich nicht gleich aus dem Haus… hätte ich euch guten griechischen Kaffee dazu serviert. Vielleicht zeige ich euch den beim nächsten Post. Hätte ich Prosecco im Haus, dann hätte ich vielleicht einen ganz bestimmten griechischen Likör  reingetan. Den habe ich als 5jährige geliebt. Aber das ist eine Geschichte für einen anderen Blogpost 🙂

goldschnee, sternenkleid & silberhauch vom schönen Blog Unserideenreich stellten diese Fragen:

  1. Worüber bloggst du und warum?
    Griechisches Essen und Geschichten dazu… oder Geschichten mit griechischem Essen…
  2. Was macht dir am meisten Spaß am bloggen?
    Alles: Ausdenken, Kochen, Fotografieren, Schreiben, Kommentare lesen, Kommentare beantworten, andere Blogs lesen.
  3. Welche Bedeutung hat dein Blogname?
    Das sind zwei tolle Zutaten, die zusammen in vielen griechischen Rezepten vorkommen.
  4. Seit wann bloggst du?
    Auf Zitronen & Olivenöl seit letztem Sommer, auf meinem anderen (gerade stillgelegtem Blog) schon etwas länger.
  5.  In welche Stadt würdet ihr am liebsten reisen und warum?
    In soo viele. Auf Twitter würde ich jetzt schreiben… „Aus Gründen“
  6. Welche Träume und Ziele hast du?
    Ui, ganz viele.
  7. Was ist dein Lieblingsgetränk?
    Wasser und Wein.
  8.  Hast du einen Lieblingsblog?
    Oh ja, aber nicht nur einen 🙂
  9. Warst du schon mal bei einem Blogger-Event?
    Nein, das war ich noch nicht. Klingt aber spannend.
  10. Was ist dein Ziel für deinen Blog?
    Spaß für mich …und auch für andere. Aber erst für mich.
  11. Welcher deiner Beiträge hat die meisten Likes?
    Äh. Das sind sogar drei mit gleich vielen Likes:
    Die Lalangites für meine Oma
    Der griechische Lauchreis
    Die Zitronenkartoffeln

 

 

Cheriechen stellt auf Boulancheriechen ganz wundervolle Backrezepte vor und hat sich diese Fragen ausgedacht. 

  1.  Wie wäre für dich eine ganze Woche ohne Internetzugang?
    Horror, ich habe keinen Fernseher und keine Stereo-Anlage… Also Lesen und/oder Freunde treffen. Telefonieren, beim Nachbarn nach dem WLAN-Passwort betteln oder doch nur faul auf dem Balkon sitzen.
    Die Techniker meines WLAN-Abieters so lange nerven, bis sie das persönlich reparieren, um mich endlich loszuwerden. Wobei… wozu habe ich mobiles Internet auf dem iPhone.
  2.  Würdest du gerne bei einem Profi ein Praktikum machen, über die Schulter schauen? Wenn ja, bei wem?
    Nein, eigentlich nicht. Ich würde viel lieber das vom Profi Gekochte essen. Am liebsten die Kuchen von Stelios Parliaros. Na gut, vielleicht würde ich ihm auch mal assistieren.
  3. Was würdest du gerne mal machen, wenn du unendlich viel Zeit hättest?
    Faul auf dem Balkon sitzen… und telefonieren.
  4. Angenommen ein unerwarteter Geldsegen käme über dich. Wo würdest du investieren?
    Kurzfristig in Klamotten, Schuhen und vielleicht Möbeln, Kunst, Strandhaus. Langfristig liegt mir nicht so.
  5. Wie sieht ein perfekter Urlaub für dich aus?
    Faul beim Kaffee trinken in verschiedenen Städten, faul in Strandnähe, faul in Bergnähe und zwischendurch Essen gehen und Kultur.
  6. Gibt es in deiner Küche Lieblingszutaten, die außer dem Standardsortiment, das die meisten Menschen haben, unverzichtbar sind?
    Ausschließlich von der griechischen Verwandschaft selbst gesammelt und getrocknet: Oregano, griechische Minze, Majoran, Lorbeerblätter, griechischer Bergteee und Lindenblütentee.
  7. Welches ist dein Lieblingsbrot?
    Da mag ich mich gar nicht so festlegen. Ich mag kräftiges Vollkornbrot genauso wie luftiges Weißbrot und auch das griechische Weißbrot.
  8. Mit welcher Speise verbindest du innige Kindheitserinnerungen?
    Mit weichgekochten Eier in der Tasse und mit einem ganz bestimmtem Likör (siehe oben). Vielleicht schreibe ich mal darüber.
  9. Hast du eine Lieblingspflanze?
    Alle, die meine Pflege überleben oder sich ihrer anpassen 🙂
    Also momentan Kakteen und Orchideen.
  10. Deine Lieblingsstadt?
    Hm… Da mag ich mich gar nicht festlegen.
  11. Hast du durch das Bloggen neue Menschen kennen gelernt, vielleicht sogar “live” getroffen?
    Nur virtuell. Aber ich kenne ein paar Blogger persönlich noch aus meiner nicht-selbst-bloggenden Zeit.

 

 

Andrea  von Loveveganfood bringt feine vegane Gerichte in meinen Blogreader, was ich sehr spannend finde. Sie fragt:

  1. Was inspiriert dich bei deinen Rezepten/Posts?
    Wenn ich eine Zutat beim Einkaufen entdecke und Erinnerungen… und Hunger.
  2. Worauf freust du dich in der kommenden Woche?
    Die wird stressig und spannend, aber ich freue mich aufs Wochenende.
  3. Wie ist der Name deines Blogs entstanden?
    Beim Spazieren im Park.
  4. Wohin würdest du gerne mal reisen?
    Zum Beispiel irgendwohin, wo ich 25 Stunden fliegen muss, oder so.
  5. Achtest du auf eine ausgewogene Ernährung?
    Meist ja. Zurzeit esse ich bis 19:00 Uhr total ausgewogen und danach passieren merkwürdige Dinge.
  6. Was ist dein absolutes Lieblingsobst?
    Papaya
  7. Was isst du zum Frühstück?
    Toast mit Honig, Toast mit Marmelade.
  8. Wer ist dein größtes Vorbild?
    Habe ich gar nicht.
  9. Welchen Film muss ich umbedingt gesehen haben?
    Hier muss ich einen griechischen Tipp geben: Zimt und Koriander.
  10. Das Kritik-Gemüse Rosenkohl. “Ja” oder “Nein”?
    Jaaaa, besonders gerne nur gedünstet mit etwas Olivenöl. Mache ich mir gerne im Winter, wenn ich keine Zeit zum Kochen habe.
  11. Sommer oder Winter?
    Sommer!

 

Ania von Das Rote Bete Blog hat sich der Roten Bete verschrieben. Ich staune immer wieder über die unterschiedlichen Sorten, die sie vorstellt und noch mehr über die Rezepte.

  1. Warum bloggst du?
    Weil es mir so großen Spaß macht.
  2. Hast du schon mal ein Blog-Rezept ausprobiert, das völlig außerhalb deines sonstigen Kochhorizonts lag? Und wenn ja, warum und wie war’s?
    Ja, meist weil ich eine Zutat nicht kenne oder die Art der Zubereitung. Übrigens auch ein Rezept von Dir: Nudeln mit Rote Bete und Orangensaft. Da fand ich die Kombination mit Zimt spannend. Die Sojasahne habe ich aber weggelassen.
  3. Machst du dir Gedanken um die Präsentation deiner Gerichte und wenn ja, hast du Tipps?
    Nein, nicht besonders, das passiert spontan mit dem was ich im Haus habe. Ich liebe es eher puristisch.
  4. Hast du dir schon mal Zubehör gekauft, nur um deine Kochergebnisse schöner zu präsentieren (Geschirr, Objektiv, Hintergründe)? Und wenn ja, was? Und kannst du es empfehlen?
    Nein, aber ich habe schon mal nach Fotokursen Ausschau gehalten.
  5. Hat sich dein tägliches Kochen verändert seit du bloggst?
    Nein, nicht besonders. Ich habe auch schon vorher gerne gekocht. Die vielen nicht griechischen Gerichte stelle ich auf meinem Blog nicht vor. Ich bin die Königin der „08/15 und in 10 Minuten fertig“ Rezepte. Aber das passt nicht so zum Thema meines Blogs.
  6. Liest und /oder kaufst du noch Kochbücher? Und welches ist dein liebstes und warum? Oder warum schaffst du dir keine neuen mehr an?
    Ich habe so einige, ich sortiere nach ein paar Jahren aber aus und verschenke sie weiter. Aber es gibt tatsächlich ein paar Regalmeter an Kochbücher, die immer bei mir bleiben werden.
  7. “Vegan” ist das Food-Blog-Schlagwort unserer Zeit (oder erscheint das nur mir so?) Bloggst du sowieso vegan oder hat der Trend deine Kocherei verändert?
    Ich blogge nicht vegan, aber bedingt durch die vielen Fastentage kennt die griechische Küche sehr viele vegane Gerichte. Im Alltag koche ich hauptsächlich vegetarisch, wenn ich essen gehe bestelle ich gerne Fleisch oder Fisch. Bis auf das Frühstück kann es mir durchaus passieren, dass ich den Rest des Tages vegan verbracht habe – ohne darüber nachzudenken. Und es erscheint nicht nur Dir so, vegan ist Trend. Mein Bruder hat mir ein veganes Kochbuch aus dem Regal geklaut, einfach so.
  8. Welche thematischen Schwerpunkte haben die Blogs, denen du FOLGST?
    Keinen, ich folge Blogs, die mich aus ganz unterschiedlichen Gründen ansprechen. Und natürlich interessieren mich Blogs rund um Griechische Küche.
  9. Was tust du, um dein Blog bekannter zu machen?
    Nichts. Außer die Facebook-Fanpage vielleicht und Pinterest. Bis vor ein paar Monaten habe ich meine Freundinnen häufig teilhaben lassen (… genervt).
  10. Kannst du dir ein Leben ohne dein Blog vorstellen?
    Vorstellen ganz bestimmt… aber wozu?
  11. Was hältst du von Werbung auf Blogs und was von Blogger Relations (wenn Blogger*innen Produkte vorstellen, die sie getestet haben)?
    Ach, ich finde beides legitim und nicht verwerflich.

 

 

Nina von Ninas Reis(e)topf habe ich erst durch diese Nominierung entdeckt. Wie schön. Und das möchte sie wissen:

  1. Wie ist die Idee zum Blog entstanden?
    Beim Spazieren und weil ich in einem anderen Blog eigentlich auch nur über Essen geschrieben habe – ohne Rezepte.
  2. Welche Geschichte verbirgt sich hinter deinem Blognamen?
    Eigentlich keine, das sind zwei ganz wichtige Zutaten in der griechischen Küche.
  3. Dienen dir Foodblogs nur zur Inspiration oder kochst du Rezepte nach?
    Inspiration, ich koche aber auch nach.
  4. Mit welchem Gerät machst zu deine Bilder und mit welchen Programmen bearbeitetest du sie?
    iPhone und Photoshop (wobei ich sie kaum bearbeite).
  5. Bloggst du jeden Tag?
    Nein 🙂 Dafür fehlt mir die Zeit.
  6. Wie viel Zeit nimmt das Bloggen in deinem Alltag ein?
    Mir muss es Spaß machen und das heißt für mich: Es darf sich nicht nach Arbeit anfühlen.  Meine Posts entstehen meist im Kopf. Ich koche, fotografiere und dann schreibe ich den Beitrag in einem Zug runter und drücke auf „Publizieren“. Sobald ich anfange zu viel „rumzufeilen“, lösche ich den Text und verschiebe den Post auf den nächsten Tag.
  7. Zu welcher Tageszeit blogst du?
    Unterschiedlich… meist am Abend.
  8. Hast du einen Blog den du besonders beeindruckend findest?
    Oh ja, und zwar einige.
  9. Zu welchen Themen würdest du dir Foodblog-Beiträge wünschen?
    Ich finde wahnsinnig vieles spannend und freue mich, wenn ich etwas mir noch unbekannte Zutaten entdecke.
  10. Wenn der Heisshunger einsetzt:  tendierst du eher zu Salzigem oder zu Süssem?
    Süß.
  11. Welche Blogthemen interessieren dich?
    Food (alles), Fashion, Fotografie, Design.

 

Ischta oder Frau Lehmann und ich haben eine Gemeinsamkeit: Wir wohnen in der gleichen Stadt. Ihr Blog war einer der ersten, den ich an meinen ersten WordPress-Tagen abonniert habe. Und immer wenn ich etwas von ihr lese, weiß ich auch warum. Sie fragt: 

  1. Eine typische Redewendung von dir?
    Geklaut von einer Freundin, aber ich sage es trotzdem oft: „Das Leben ist hart und ungerecht und angeblich soll es tödlich enden.“
  2. Der beste Rat, den du je bekommen hast?
    Hm… meine Pflanzen auch mal zu gießen und manche weniger zu gießen. Verwirrend, aber ich arbeite daran 🙂
    Im Ernst, ich habe schon sehr viele gute Ratschläge bekommen  für die ich ganz schön dankbar bin.
  3. Dein nächstes Reiseziel?
    Nordgriechenland sonst gibt es Ärger mit Mama und Oma 😉
  4. Frühaufsteher oder Nachteule?
    Nachteule
  5. Kopf oder Bauch?
    Bauch
  6. Was nervt dich?
    Inkompetenz, geballte.
  7. Was macht dich glücklich?
    Ganz viel und manchmal auch ganz wenig, wie zum Beispiel der erste Tag im Frühling, wenn ich ohne Stiefel und Mantel aus dem Haus kann.
  8. Was verstehst du nicht?
    Finanzkrisen
  9. Was würdest du gern können/lernen?
    Malen und Zeichnen.
  10. Was liest/guckst/hörst du gerade?
    Athen, Paradiesstraße. Wiederholt.
  11. Was wolltest du schon immer mal sagen?
    „Ach, dann lass uns doch zum Einkaufen einfach schnell nach Mailand fliegen.“
    😉