Zitronen und Olivenöl

Der Geschmack meiner griechischen Heimat – Ein griechischer Foodblog

Tomatokeftedes aus Santorini

6 Kommentare

Die wunderschöne Insel Santorini ist für diese aromatischen Tomatokeftedes berühmt. Einfache und wenige Zutaten, schnelle Zubereitung und unglaublich viel Geschmack, das zeichnet diese vegetarischen Tomatenpuffer aus. Auf der kargen Vulkaninsel wachsen kleine Tomaten, Tomatinia Santorinis,  mit einer Besonderheit: die Tomaten werden nicht oder kaum bewässert, die Pflanze versorgt sich weitgehend selbst. Leider bekommt man diese besonders leckeren Tomaten hier nicht. Und auch in Griechenland finde ich sie nur im getrockneten Zustand – diese kann ich sehr empfehlen.

Für die Tomatokeftedes eignen sich reife aromatische Tomaten mit festem Fruchtfleisch. Ochsenherztomaten, oder Fleischtomaten sind hier eine gute Wahl. Ich mische gerne Fleischtomaten mit Kirsch- oder Datteltomaten. Dazu kommen reichlich Kräuter und so wenig Mehl wie möglich. Wer mag, kann feingewürfelte Zwiebeln verwenden, ich bevorzuge jedoch Frühlingszwiebeln.

Tomatokeftedes sind ein besonders leckerer Meze, zusammen mit anderen Vorspeisen aus der griechischen Küche wie zum Beispiel Tsatsiki, ich esse sie gerne zum Abendessen mit einem Joghurtdip und einem Salat.

Ein Tipp: Die Flüssigkeit der Tomaten und die meisten der Kerne am besten nicht verwenden. Man benötigt sonst zu viel Mehl zum Binden der Masse. Zu trocken muss sie dennoch aber nicht sein, 1-2 EL Tomatensaft reichen aus.

Zutaten für ca. 10 Stück

  • 1 große Fleischtomate oder eine Ochsenherztomate
  • 5-6 Kirsch- oder Datteltomaten
  • 1 Frühlingszwiebel
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwas getrockneter Oregano
  • 3 Zweige frischer Basilikum
  • 5 Zweige frische Petersilie
  • 5 Zweige frische Minze
  • 3 EL Mehl, 60 g
  • Olivenöl zum Braten

 

1
Die Fleischtomate rundherum einritzen in eine Schüssel legen und mit heißem Wasser übergießen. 2-3 Minuten stehen lassen und anschließend schälen. Die Fleischtomate und die Kirschtomaten in kleine Würfel schneiden. Dabei die meisten der Kerne entfernen. Die Tomaten sollten nicht zu viel Wasser haben, maximal 1-2 EL.

2
Die Frühlingszwiebel putzen und in feine Ringe schneiden. Die Kräuter waschen und die Blättchen fein hacken. Alle Zutaten bis auf das Mehl in eine Schüssel geben und mischen. Das Mehl esslöffelweise zur Masse geben und untermengen. Das Ergebnis soll eine Masse sein, die noch feucht ist und aus der sich mit 2 Esslöffel gut Nocken formen lassen.

3
In einer Pfanne reichlich Olivenöl richtig heiß werden lassen. Mit einem Esslöffel etwas von der Masse ins Olivenöl geben oder mit zwei Esslöffeln Nocken formen. Von jeder Seite ca. 2-3 Minuten braten, bis sie goldbraun sind und eine knusprige Kruste haben. Die fertigen Tomatenpuffer auf Küchenpapier geben, um das überschüssige Olivenöl zu entfernen.

Tomatokeftedes schmecken heiß aus der Pfanne, lauwarm und auch kalt

Varianten
Wer mag, kann auch Feta unter die Masse geben oder auch ein Ei für eine bessere Bindung.

 

Noch mehr vegetarische Keftedes
Mit Kräutern: Lalangites
Ebenfalls aus Santorini mit Fava: Favokeftedes
Mit Zucchini: Kolokithokeftedes

 

Autor: Zitronen und Olivenöl

Greek Foodblogger based in Germany

6 Kommentare zu “Tomatokeftedes aus Santorini

  1. Vielen Dank für dieses schöne Rezept , da läuft einem gleich das Wasser im Mund zusammen …perfekt für einen Sommerabend

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  2. Hallo,
    das sieht sehr lecker aus! Vielen Dank für das Rezept. Es würde mich freuen, wenn Du meiner Seite folgst.
    Liebe Grüße Monika

    https://www.amazon.de/handmade/MonikasBeautifulHome

    https://www.etsy.com/de/shop/MonikasBeautifulHome

    Gefällt 1 Person

  3. Deine liebevollen hintergrundinformationen machen aus deinem food-blog (nebst den ausgezeichneten rezepten) etwas aussergewöhnliches. Schon oft habe ich erfolgreich nachgekocht. Danke!

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  4. Super gut angekommen die Tomatokeftedes, sogar mein Mann fand das lecker. Vielen Dank für die Rezepte, Erinnerungen an Ferien in Griechenland werden wach. Damals 1966 war uns das Essen aber viel zu ölig. Ist ev. heute anders.

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