Saftige Vasilopita mit Orangen und Mandeln

Griechischer Neujahrskuchen - Vasilopita mit Mandeln

Wer die Münze im Neujahrskuchen findet hat im neuen Jahr Glück. Traditionell wird dafür kurz nach Mitternacht die Vasilopita angeschnitten: ein Stück für den Heiligen Vasileios, dann für Jesus, Maria, das Haus und die darin wohnenden Familienmitgliedern. Mein Vater hat die Pita dann gedreht und jeder hat das Stück bekommen, dass vor ihm zum Stehen gekommen ist. Als ich noch klein war, passierten gleich zwei Wunder: Aus einer Münze wurden zwei die sich auf wundersame Weise in meinem und im Stück meines Bruders befanden. Irgendwann hörte das allerdings auf.

Und hier mein diesjähriges Vasilopita-Rezept:

Für eine Springform

  • 250 g weiche Butter
  • 180 g Zucker
  • 20 g Vanillezucker (am besten selbst gemacht)
  • 1 Prise Salz
  • 5 Eier
  • 1 TL Mahlep-Körner
  • 3 grüne Kardamom-Kapseln
  • Saft und Schale von 2 Bio-Orangen (125 ml)
  • 300 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 120 g gemahlene Mandeln
  • eine Münze
  • Fett und Backpapier für die Form
  • Puderzucker

1.
Wer wie ich ganze Mandeln mit Schale im Haus hat, muss sie zunächst von der Schale befreien. Dazu werden die Mandeln mit kochendem Wasser übergossen und ein paar Minuten stehen gelassen. Danach lässt sich die Haut sehr leicht lösen. Die Mandeln im Mixer fein mahlen.

2. 
Den Backofen auf 180 ° vorheizen und eine Springform fetten und den Boden mit Backpapier auslegen.

3.
Die Kardamomkapseln aufbrechen und die Samen zusammen mit dem Mahlep-Körner im Mörser fein mahlen. Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen und nach und nach die Einer unterrühren. Salz, Mahlep, Kardamom, Orangenschale und Orangensaft ebenfalls unterrühren.

4.
Mehl, Mandeln und Backpulver mischen und kurz unter die Ei-Masse rühren. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und im heißen Ofen 35.40 Minuten backen. Den Kuchen komplett auskühlen lassen.

5. 
Den Kuchen wenden und mit einem Messer einen kleinen Schnitt ansetzen. Dort die Münze verstecken
Mit Puderzucker bestäuben und mit einer Vorlage die Jahreszahl anbringen.

 

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13 Kommentare

  1. auf ein gutes neues jahr und viele weitere inspirierende rezepte und geschichten 🙂 In den Fetakoch werde ich gerne reinlesen, versprochen!

    bisous vom bretonischen meer, l’é-f

  2. Auch von mir: ein ganz tolles Jahr 2017! Mit dem neuen Projekt klingt es ja auf jeden Fall danach, als würde es rundgehen bei Dir. Ich wünsche Dir jedenfalls Glück und Erfolg damit und freue mich, auch im nächsten Jahr viel von Dir zu lesen!

  3. Perfekt, ich hatte gestern noch an diesen Kuchen gedacht und jetzt ist er schon im Ofen. 🙂 danke. Καλή χρόνια 🎉 2017

  4. Ich wüsche Dir für Dein neues Projekt und das kommende Jahr alles erdenklich Gute! Fetakoch gefällt mir gut und ich schaue auch da sicherlich häufiger rein.

  5. Sieht wirklich ganz Klasse aus. So einen Kuchen wünsche ich mir auch.

  6. Ich suche das Rezept von dem „Findekuchen“ aus Griechenland 🙂
    Ein Kuchen mit Rosinen, Sesam, Zimt….. er wird gebacken, wenn jemand etwas verloren hat, damit man es wieder findet 🙂
    Hab ich mir letzte Woche auf Rhodos so sagen lassen.
    Weißt du welchen ich meine? Der schmeckt genial!

    Liebe Grüße und…. ist so still hier geworden!

    1. ich kann dir leider keinen findekuchen (an dem ich auch brennend interessiert wäre!! ) bieten aber schau mal hier http://www.fetakoch.de/de Das neue projekt wird fleissiger bedient 🙂

      1. WOW! Ich danke dir vielmals für den Tipp! Den BLog habe ich mir gleich abonniert und freue mich, in den Rezepten zu stöbern. Ganz lieben Dank und viele Grüße aus Ostwestfalen-Lippe 🙂

    2. Hallo Su-shi, ich nehme an Du meinst Fanouropita. Dazu habe ich hier ein Rezept https://zitronenundolivenoel.com/2013/08/27/fanouropita-wunsch-dir-was-kuchen/

      1. Vielen Dank!! Ich habe es gerade um 100 Ecken selbst gefunden, noch bevor ich diesen Kommentar von dir las 🙂
        Ich freue mich sehr darüber, denn nun weiß ich, dass es viele Fanouropita-Rezepte gibt, wahrscheinlich backt ihn jede Region anders. Auf Rhodos habe ich ihn mit Sesam bestreut gegessen, ich habe aber auch schon viele Rezepte gelesen jetzt, in denen man Brandy oder Likör in den Teig gibt. Das schmeckt sicher auch, aber ist nicht jedermanns Sache.

        Ich danke dir für dein Rezept! Filakia 🙂

      2. Ja, das stimmt. Sehr viele verfeinern den Kuchen mit Alkohol.

  7. Sehr sehr lecker, ich könnte mich darein setzen!! Vielen Dank für das tolle Rezept

  8. […] ein paar Tagen habe für den Jahresanfang eine Vasilopita gebacken, diesmal einen Kuchen nach diesem Rezept. Aus der Region, aus der ich stamme, gibt es jedoch traditionell keine süße Vasilopita. Hier wird […]

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