Zitronen und Olivenöl

Der Geschmack meiner griechischen Heimat – Ein griechischer Foodblog


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Pink! Rote Bete Salat mit Joghurt-Zitronen-Dressing und Pistazien

Rote Bete Salat mit griechischem Joghurt und Pistazien

Pantzarosalata me jaourti heißt dieser Salat auf Griechisch. Die schlichtere Variante dieses griechischen Salatklassikers ist Rote Bete mit Knoblauch, Essig oder Zitrone und Olivenöl und je nach Geschmack noch ein paar Walnüsse. Sehr lecker!

Nimmt man statt dem Essig etwas Zitronensaft (gerne auch Limettensaft, falls eine Limette im Haus ist) schmeckt es noch etwas frischer. Griechischer Joghurt verstärkt den Effekt noch und sorgt für die hübsche pinke Farbe. Wer möchte, streut noch ein paar Nüsse darüber, grüne Pistazien zum Beispiel. Sie schmecken nicht nur fantastisch dazu, sondern geben noch einen schönen farblichen Kontrast. Ich hatte grüne ungeschälte Pistazien aus Griechenland, die so schön violett-hellgrün leuchten und tiefgrüne aus Persien. Sie machen sich beide gut.

Übrigens, eine schöne Vorspeise für Gäste, die dieses rote Gemüse mögen. Und mit vorgegarten Roten Beten geht es schneller und es schmeckt genauso gut.

Zutaten

  • 500 g frische Rote Beten (ca. 3 mittelgroße)
    (mit vorgegarten geht es natürlich viel schneller)
  • 1 Knoblauchzehe, am besten von einer frischen Knolle
    (Knoblauchfans dürfen natürlich auch zwei nehmen)
  • 3-4 EL Olivenöl
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 150 g griechischer Joghurt (abgetropfter Joghurt)
  • 2 EL Pistazien
  • empfehlenswert: Latex-Handschuhe

1
Die Roten Beten unter fließendem Wasser waschen, dabei die Schale nicht verletzen. Wasser in einen Topf geben, Rote Beten dazu und das Wasser zum Kochen bringen. Die Roten Beten in ca. 30 bis 40 Minuten gar kochen. Mit einem Messer lässt sich das am besten prüfen. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen.

2
Die Handschuhe anziehen, denn so verfärbt sich die Haut nicht. Der Farbstoff dieses Gemüse ist ziemlich hartnäckig. Die Roten Beten schälen, harte Stellen entfernen, halbiere und in Scheiben schneiden.

3
Das Olivenöl mit dem Zitronensaft, dem Salz und dem Pfeffer verrühren. Über das Gemüse geben und vorsichtig umrühren. Den griechischen Joghurt cremig rühren und unter den Rote Bete Salat heben. Zum Servieren mit den Pistazien bestreuen. Der Salat hält sich ein paar Tage im Kühlschrank.

Pantzarosalata me jaourti - Rote Bete Salat mit Joghurt und Zitrone


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Chirino me prasa – Schweinefleischtopf mit Lauch

Chirino me prasa - Schweinefleisch mit Lauch

Aus der Rubrik… früher verschmäht, heute geschätzt. Vor 20 Jahren hätte ich geschworen dieses Gericht niemals, wirklich niemals zu kochen und schon gar nicht Kindern vorzusetzen. Meine Mutter hat uns dieses Gericht gefühlt viel zu häufig serviert. Sie liebt Lauch, ich finde, man kann es damit auch übertreiben. Kam ich also von der Schule hungrig nach Hause, dann war die Enttäuschung beim Anblick von Lauchstücken in einer wässrigen Tomatensauce unendlich groß. Zum Glück hat meine Mutter Kartoffeln und Fleisch mitgekocht. Auch wenn ich das Verhältnis von Lauch, Fleisch und Kartoffeln sehr unausgewogen fand.

Chirino me prasa ist jedoch ein wunderschönes Beispiel für schlichte wandlungsfähige Alltagsgerichte, die eine bestimmte Eleganz mitbringen. Fast immer dominiert das Gemüse, wie hier der Lauch. Fleisch ist eher Beilage und wird auch mal weggelassen. Das Ergebnis ist dann ein Lauch-Sellerie-Eintopf. Und auch bei der Sauce gibt es Variationsmöglichkeiten. Chirino me prasa wird sehr häufig statt Tomatensauce mit einer Ei-Zitronen-Sauce (Avgolemono) serviert. Hier wird wie bei Giouvarlakia, der Kochsud mit einer Ei-Zitronensaft-Mischung gebunden. Die andere Variante mit Tomatensauce stelle ich euch hier vor.

Und wie immer: Feta und Brot passen besonders gut dazu. Und Kartoffeln? Je nach Lust und Laune kann man diese ergänzen oder auch einfach weglassen, wie hier.

Zutaten für 4 Portionen

  • 400 g mageres Schweinefleisch (ich nehme besonders gerne Filet)
  • 4 Lauchstangen
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 ml Weißwein
  • 1 EL Tomatenmark
  • 400 g passierte Tomaten (im Sommer gerne auch frische Tomaten)
  • etwas Selleriegrün
  • 3-4 EL Olivenöl
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwas Paprikapulver
  • getrockneter Oregano
  • frisch gepresster Zitronensaft einer halben Zitrone (optional)

1
Das Schweinefleisch von Sehnen und Fett befreien und in Stücke schneiden, ca. 5 cm. Beim Lauch die welken grünen Blätter entfernen und den Wurzelansatz. Waschen und in ca. 5 cm lange Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen und in Würfel schneiden, genauso die Knoblauchzehe.

2
Das Olivenöl in einem Topf erhitzen. Das Fleisch von allen Seiten 2-3 Min. anbraten. Die Zwiebelwürfel hinzufügen und im Bratenfett anbraten. Genauso die Knoblauchzehe. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen. Nun das Tomatenmark dazugeben und unter Rühren rösten. Die passierten Tomaten und etwa 200 ml Wasser hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und Oregano würzen. Köcheln lassen bis das Fleisch schon fast gar ist, ca 20 bis 30 Min. Je nach Fleisch kann das natürlich länger dauern.

3
Den Lauch hinzufügen und weitere 20 Min. kochen lassen, bis das Fleisch zart ist und der Lauch gar ist aber noch leicht Biss hat. Das Selleriegrün und den Zitronensaft untermischen.


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Favokeftedes – Santorinis Fava aus der Pfanne

Favokeftedes - Kefredes aus Java

Fava, das gelbe Püree aus Santorinis berühmter Platterbse (lathyrus sativus) gibt es mittlerweile bei vielen Griechen als Vorspeise. Längst ist Fava kein Geheimtipp mehr.  Wie Fava als Püree zubereitet wird, habe ich hier aufgeschrieben, als ich mich zu einem mentalen Kurzausflug auf die hübsche sichelförmige Ägäis-Insel begeben habe.

Reste aus Fava kann man prima zu Keftedes, kleinen Bratlingen, formen und in Öl ausbacken. Die gekochte und püriere Fava wird dabei je nach Geschmack mit Kräutern und Gemüse verfeinert und mit Hilfe von Semmelbröseln zu einer festen Teig verknetet, der sich formen lässt. Bei den Zutaten ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Gerade mit Fava kann man viel ausprobieren finde ich: zum Beispiel getrocknete Tomaten, Paprika, verschiedene Kräuter wie Oregano oder Throumbi (eine Thymianart von den griechischen Inseln) und vieles mehr. Sehr oft wird zum Beispiel Dill verwendet. Ich habe mich für Zwiebeln, viel Thymian und viel frische Minze entschieden.

Passt gut zu Salat, zu verschiedenen Mezedes, zu Tsatsiki oder als veganer Patty für einen Burger.

Zutaten zum Sattwerden für mind. 4

  • 250 g Fava
  • 1 Zwiebel
  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4-5 Frühlingszwiebeln
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 2 EL Olivenöl
  • 8-10 EL Semmelbrösel
  • frische Minze, ca. 1/4 Bund
  • frischer Thymian, 5-6 Stängel
  • Öl zum Braten (ich nehme Olivenöl)

1
Wenn man bereits Fava vom Vortag übrig hat, dann geht es mit Schritt 2 weiter. Ansonsten wird die Fava gründlich unter fließendem Wasser gewaschen und mit 750 ml Wasser zum Kochen gebracht. Beim Aufkochen entsteht ein weißer Schaum, der abgeschöpft werden muss. Der kann leicht überkochen, deshalb die Fava nicht unbeaufsichtigt aufkochen lassen. Sobald sich kein Schaum mehr bildet, eine Zwiebel schälen und vierteln und zur Fava geben. Salzen und für 40-60 Min zugedeckt leicht köcheln lassen. Falls notwendig, noch etwas Wasser hinzufügen. Wenn die Fava gar ist, zerfällt sie fast von selbst. Die Fava mit einem Stabmixer fein pürieren. In eine Schüssel geben und komplett auskühlen lassen. Am besten über Nacht oder für mindestens zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

2
Die Schalotten und die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Die Frühlingszwiebeln waschen, vom Wurzelansatz und welkem Grün befreien und in Ringe schneiden. Kräuter waschen und trockenschüttern. Die Minze fein hacken. Knoblauch, Zwiebel, Frühlingszwiebel, Minze, Thymianblättchen, Salz sowie Olivenöl zur Fava geben und vermischen. Die Hälfte der Semmelbrösel hinzufügen und untermischen. Nach und nach den Rest untermischen, nicht zuviel. Der Teig muss sich formen lassen, dann ist er richtig. Für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen.

3
Öl in einer Pfanne erhitzen. Aus der Masse kleine Bratlinge formen und ins heiße Öl geben. Von beiden Seiten 3-4 Minuten goldgelb braten. Herausnehmen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Favokeftedes schmecken warm und kalt. Wer möchte, kann die Favokeftedes noch mit etwas Zitronensaft beträufeln.

Tipp
Solange die erste Portion brät, den restlichen Teig am besten im Kühlschrank aufbewahren, damit er nicht zu weich wird. Bemehlte Hände helfen außerdem beim Formen.

Noch mehr Keftedes?
– klassisch mit Fleisch: Keftedakia
– vegetarisch mit Zucchini: Kolokithokeftedes
– vegetarisch: mit Feta, Ei und Kräutern: Lalangites


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Revithorizo – Reis mit Kicherbsen

Revithorizo - Reis mit Kichererbsen von den griechischen Inseln

Revithorizo ist ein griechisches Reisgericht mit Kichererbsen. Diese Hülsenfrucht-Reis-Kombinationen kannte ich vor ca. 10 Jahren noch gar nicht, bzw. nur aus der indischen Küche. Auf den griechischen Inseln sind sie weit verbreitet und sind fester Bestandteil der Alltagsküche dort. Ähnlich wie bei anderen griechischen Reisgerichten (Ntomatorizo, Lachanorizo, Prasorizo, Spanakorizo) besteht auch das klassische Revithorizo aus wenigen und einfachen Zutaten: Reis, Kichererbsen, Olivenöl, Zitrone, ggf. Zwiebel und weiteres Gemüse und vielleicht noch Kräuter. Wobei es zahllose Varianten geben dürfte.

Ich habe mich für ein paar gesunde Farbtupfer in Form von roten Spitzpaprika (Florinis) und getrockneten Tomaten entschieden. Dazu esse ich sehr gerne griechischen Joghurt, den man aber auch getrost weglassen kann, dann ist das Gericht vegan und ideal für die griechische Fastenzeit.

Revithorizo macht richtig schön satt und an so verregneten Herbsttagen, an denen der Winter schon angekündigt ist ein perfektes Soulfood.

Wer Zeit sparen möchte, der kann natürlich Kichererbsen aus der Dose nehmen. Dann geht es direkt mit Schritt 3 los.

Ich verwende Kichererbsen und Reis nahezu 1:1, meist mehr Kichererbsen wie hier. Aber hier könnt ihr je nach Geschmack variieren und den Anteil vom Reis erhöhen.

Zutaten für 3 bis 4 Portionen

  • 250 g Kichererbsen
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 Schalotten oder 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 rote Spitzpaprika (oder normale Paprika)
  • 30 g getrocknete Tomaten ohne Öl
  • 200 g Reis, z.B. Rundkornreis
  • etwas getrockneter Fliskouni (wilde Minze oder einfach Minze, ersatzweise passt auch Rosmarin oder Oregano gut dazu)
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • ein paar Zweige frische Petersilie
  • Saft einer halben Zitrone
  • etwas Olivenöl zum Servieren
  • Topping optional: griechischer Joghurt

 

1
Die Kichererbsen über Nacht in doppelt soviel kaltes Wasser einweichen. Da sich die Kichererbsen verdoppeln solltet ihr eine entsprechend große Schüssel nehmen.

2.
Am nächsten Tag die Kichererbsen abgießen und gründlich spülen. Mit frischem Wasser in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Etwas 60 bis 90 Minuten kochen. Das kommt auf die Kichererbsen an. Sie sollten sich mit einer Gabel einstechen und zerdrücken lassen, also weich sein. Durch ein Sieb geben und abtropfen lassen.

3.
Während die Kichererbsen kochen, das Gemüse vorbereiten. Dazu die Schalotten schälen und fein würfeln. Die Spitzpaprika waschen, vom Kerngehäuse befreien, halbieren und in Streifen schneiden. Die getrockneten Tomaten ebenfalls in Streifen schneiden. Die Knoblauchzehe schälen und hacken. Den Reis waschen und abtropfen lassen.

4.
Olivenöl in einem Topf erhitzen und Schalotten und Paprika darin kurz anbraten, bis die Schalotten glasig sind. Den Knoblauch hinzufügen und kurz mit anbraten. Anschließend den Reis mit den getrockneten Tomaten hinzufügen und im Olivenöl wenden. Die abgetropften Kichererbsen zum Reis geben und etwa 700 ml Wasser hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer und Fliskouni/Minze würzen. Etwa 20 Min. köcheln lassen bis der Reis gar ist und die Flüssigkeit sämig eingekocht ist.

5.
Die Petersilie waschen und hacken. Die Zitronenhälfte pressen. Petersilie und Zitronensaft unterrühren.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu schmeckt griechischer Joghurt.

 

Noch mehr mit Kichererbsen
Wer Kichererbsen pur möchte, der sollte Revithada probieren. Und falls von diesem zitronigen Kichererbseneintopf noch etwas übrig bleibt, dann könnt ihr daraus am nächsten Tag dieses Revithorizo zubereiten. Dazu dann einfach bei Schritt 3 beginnen und die Menge der Zitrone anpassen. Je nach Geschmack.


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Fasolakia, grüne Bohnen ganz pur

Fasolakia - Grüne Bohnen aus Griechenland

Es gibt eine griechische Abschiedsfloskel, die ich so gar nicht verstehe: kalo chimona. Damit wünscht man sich einen guten Winter und zwar oft sogar mitten im heißen Spätsommer. Wenn ich mich also bei fast 40 Grad Ende August oder Anfang September in Griechenland verabschiede, dann höre ich diesen Abschiedsfloskel immer mal wieder. Und innerlich zucke ich etwas zusammen. Jetzt schon an Winter denken? Dunkle Tage, Regen, Schneematsch, Kälte? Äh, nö! Ich gestehe, ich mag diesen Spruch einfach nicht.

Jetzt es ist Anfang Oktober, der Sommer ist wohl doch vorbei.  Aber bevor ich hier auch noch „kalo chimona“ wünsche, kommt ja erst ein hoffentlich warmer und sonniger Herbst mit all dem leckeren Herbstgemüse.

Vorher wird jedoch noch gebührend der Sommer verabschiedet und zwar mit einer meiner liebsten Sommergerichte: Fasolakia. Hier auf dem Blog habe ich schon eines online gestellt mit Kartoffeln. Meine Mutter hat Fasolakia früher meist mit Fleisch gemacht, jetzt bereitet sie es ganz pur vor. Nur zarte grüne Bohnen und Tomaten. Mehr nicht. Und genauso mag ich Fasolakia besonders gerne. Die grünen Bohnen müssen schön zart sein. Ob man dafür breite oder schmale Bohnen nimmt ist Geschmacksache. Ich mag beide Bohnensorten sehr gerne und verwende die Sorte, die frischer aussieht und mir besonders zart erscheint.

In Griechenland gibt es ein paar Sorten, die hier schwerer zu finden sind. Barbounia zum Beispiel, sie haben eine gesprenkelte Schale und schmecken besonders gut. Dazu Zwiebeln, Knoblauch frische Tomaten, ein paar Kräuter und natürlich gutes Olivenöl. Mehr braucht es wirklich nicht.

Und so sehen Barbounia aus, nicht zu verwechseln mit der Fischsorte 🙂

Griechische Barbounia

 

Zutaten für 4 Personen

  • 600 Grüne Bohnen
  • 3 EL Olivenöl + 3-4 extra
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 4-5 reife Tomaten (ca. 500g)
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwas edelsüßer Paprika
  • eine Prise Zucker
  • etwas frische Minze
  • etwas frische Petersilie

1.
Die Bohnen putzen und waschen. Ich kappe meist die Enden und entferne falls vorhanden die Fäden an den Seiten (siehe hier grüne Bohnen putzen). Abtropfen lassen. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Knoblauchzehe ebenfalls schälen und hacken.

2.
Die Tomaten rundherum mit einem Messer einstechen. Mit kochendem Wasser bedecken und 1-2 Minuten stehen lassen. Danach lassen sich die Tomaten sehr leicht schälen. Im Mixer pürieren.

3.
3 EL Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebel darin bei milder Hitze glasig dünsten, danach die Knoblauchzehe hinzufügen und ebenfalls kurz dünsten. Die Bohnen hinzufügen und kurz im Olivenöl wenden. Nun das Tomatenmark unterrühren und kurz rösten lassen.

4.
Die pürieren Tomaten zum Gemüse geben und mit Salz, Zucker, Pfeffer und Paprika würzen. Vorsichtig umrühren. Ich füge normalerweise kein weiteres Wasser hinzu. Es sei denn die Tomaten haben nicht genug Saft abgeben. In diesem Fall soviel Wasser hinzufügen, bis die Bohnen bedeckt sind. Deckel drauf und etwas 30 Min. sanft köcheln lassen. Immer mal wieder umrühren und prüfen, ob ggf. Wasser hinzugefügt werden muss. Danach weitere 10 Min. bei locker geschlossenem Deckel weiterköchelnd lassen, damit die Tomatensauce schön sämig einkochen kann.

5.
In der Zwischenzeit die Kräuter putzen, waschen und fein hacken.

6.
Nach ca. 40 Min. die Bohnen probieren. Die Flüssigkeit sollte jetzt nahezu eingekocht sein. Wenn die Bohnen gar sind, das restliche Olivenöl und die Kräuter hinzufügen. Noch weitere 5 Min. simmern lassen.

Dazu passt übrigens frisches Brot, z.B.: ein Weißbrot und Feta.

Variante Fasolakia mit Kartoffeln

 

 


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Tsatsiki

Tsatsiki - Original griechisch

Immer wieder wurde ich nach meinem Rezept für Tsatsiki gefragt. Hier ist es… im fünften Jahr seit Bestehen dieses Blogs. Warum erst jetzt auf dem Blog? Ganz einfach, ich mache es sehr selten. Meistens bereitet es sowieso mein Sohn zu und auch bei diesem Tsatsiki hat er die Hauptarbeit übernommen. Ich mag nun mal einfach keine Gurken. Hin und wieder esse ich aber gerne etwas Tsatsiki. Ich mache Tsatsiki meistens ohne irgendetwas abzumessen und schmecke ab, bis es passt. Das empfehle ich euch auch.

Was ist wichtig bei Tsatsiki?
Abgetropfter griechischer Joghurt und eine Gurke, die nicht mehr so viel Wasser hat. Sonst wird das ganze eher eine Gurken-Joghurt-Suppe und kein cremiger Dip. Ob man nun auf Quark ausweicht… das bleibt jedem selbst überlassen. Da es mittlerweile in jedem Supermarkt guten griechischen Joghurt gibt, muss man kaum auf Quark ausweichen.

Wenn meine Eltern früher zu Namenstagen Besuch von Freunden und Bekannten bekamen (ca. 20-30 Personen), dann wurde eine riesengroße Schüssel Tsatsiki vorbereitet. In der schwäbischen Kleinstadt gab es damals allerdings keinen griechischen Joghurt. Der gekaufte Joghurt (manchmal hat ihn meine Mutter auch selbst gemacht) wurde in ein extra dafür vorgesehenes Mulltuch gegeben und durfte die ganze Nacht in der Küche abtropfen. Beim Anbringen des Tuchs über der Spülbecken war mein Vater ziemlich erfinderisch, so dass die Küche wirklich sauber blieb. Da mein Zimmer direkt neben der Küche war, hörte ich es die ganze Nacht tropfen, plopp, plopp, plopp…. Damals dachte ich noch, Tsatsiki machen ist ja echt aufwändig.

So umständlich mache ich es mir heute nicht. Wenn ihr griechischen Joghurt verwendet und darauf achtet, dass nicht zu viel Gurkenwasser im Dip landet, dann seit ihr eigentlich immer auf der sicheren Seite. Ich lasse dazu die Kerne dran, sorge jedoch dafür, dass geraspelte Gurke über einer Schüssel abtropfen zu lassen und drücke sie zudem noch aus. Wer auf Nummer sicher geht, der entfernt das Kerngehäuse (ist mir persönlich aber zu viel Verschwendung).

Zutaten

  • 500 g griechischer Joghurt (es muss ein abgetropfter Joghurt sein)
  • 1 halbe Gurke
  • 2 EL Essig
  • 4 EL Olivenöl, je nach Geschmack auch mehr oder weniger
  • 1-2 Knoblauchzehen (auch hier, wer mehr mag, nimmt mehr)
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • ein paar Zweige Dill

1
Die Gurke je nach Geschmack schälen. Ich schäle die Gurke meistens oder entferne nur einen Teil der Schale. Wenn die Gurke sehr wässrig ist, das Kerngehäuse entfernen. Mit der Gemüsereibe grob reiben und die Gurkenraspel in ein Sieb geben. Über einer Schüssel abtropfen lassen.

2. 
Knoblauch schälen und sehr fein hacken oder gleich mit etwas Joghurt mit dem Stabmixer oder in der Küchenmaschine pürieren. Den Dill waschen und fein hacken.

3.
Den Joghurt in eine Schüssel geben, pürierte Knoblauchzehe hinzufügen. Die Gurken mit den Händen nochmal gut ausdrücken, so dass soviel Gurkensaft wie möglich austritt. Die Gurken zum Joghurt geben und unterrühren. Mit Essig, Olivenöl, Salz, etwas Pfeffer würzen. Den Dil unterheben. Das Tsatsiki nun für ca. 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Bei den Mengen von Essig, Olivenöl und Knoblauch einfach ausprobieren, was einem am besten schmeckt.

Dazu passt…. alles! Besonders gut allerdings hierzu:


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Fanouropita – die simple mit 7 Zutaten

Eigentlich sollte ich diesen leckeren veganen Kuchen rund ums Jahr backen. Zum Frühstück schmeckt er mir besonders gut. Dieser Kuchen wird traditionell am 27. August in Griechenland gebacken.

Was es damit auf sich hat und eine der zahlreichen Varianten findet ihr auch hier Fanouropita – „Wünsch Dir was Kuchen“mit neun Zutaten. Es geht aber noch simpler, nämlich nur mit sieben Zutaten. Die Zutaten für Fanouropita müssen der Tradition nach eine ungerade Zahl aufweisen: 7, 9, oder 11.

Heute stelle ich euch meine Variante für eine Fanouropita mit sieben Zutaten vor.

Zutaten für ein Springform

  1. 280 g Mehl
  2. 2 TL Backpulver
  3. 2 TL Zimt oder etwas weniger
  4. 140 ml Olivenöl
  5. 160 ml frisch gepresster Orangensaft (von ca. 4 Orangen)
  6. 140 g Zucker
  7. 50 g gehackte Walnüsse

Fett für die Form
Puderzucker zum Dekorieren, Springform

1.
Backofen auf 180 ° vorheizen. Die Form fetten und mit Mehl ausstreuen.

2.
Die trockenen Zutaten mischen: Mehl, Backpulver und Zimt.

3.
Die Orangen auspressen. Den Orangensaft mit dem Olivenöl und dem Zucker verrühren. Die Mehlmischung mit einem Löffel unterrühren.  Zum Schluss die Walnüsse unterheben.

4.
Den Teig in die Form füllen und bei 180 ° backen. Bei mir hat es 35 – 40 Minuten gedauert. Mit einem Zahnstocher prüfen, ob der Kuchen gar ist.

Wenn der Kuchen abgekühlt ist mit Puderzucker dekorieren

Fanouropita mit 9 Zutaten


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Knusprige Zucchini – für zwischendurch, Meze oder eine komplette Mahlzeit

Gebratene Zucchini

 

„Was soll ich Dir denn zum Essen machen?“ fragt mich meine Mutter, als ich am letzten Urlaubstag meinen Koffer packte. Eigentlich wollte ich nichts, das Frühstück lag nicht sonderlich lange zurück und es war noch nicht mal Mittag. Während ich also meine Sachen zusammensuchte, merkte ich dass die Wohnung nach gebratenen Zucchini duftete. Stimmt! Sie hatte noch Zucchini bekommen, die mit heller Schale, die man hier in Deutschland so selten findet. Dicke saftige Scheiben, die in viel Olivenöl gebraten werden. Lecker! Mein sehr früher Mittagssnack, bevor ich zum Flughafen fuhr. Perfekt, denn in den ganzen Tagen davor hatte ich gar keine griechischen Zucchini gegessen.

Die Variante, die ich euch hier vorstelle, habe ich noch vor dem Urlaub zubereitet und schaffe es erst jetzt, sie auf dem Blog zu veröffentlichen. Das sind die Zucchini, die ihr vielleicht schon mal beim Griechen gegessen habt: dünne Scheiben, knusprig gebraten. Bei mir gab es dazu Tsatsiki, das demnächst ebenfalls auf den Blog kommt. Für mich ein komplettes Abendessen oder ein Meze.

Die Zucchini werden vor dem Braten in Mehl und dann nochmal kurz in kaltes Wasser getaucht. Merkwürdigerweise spritzt es kaum, dennoch sollte man vorsichtig beim Braten sein.

Zutaten

  • 2 mittelgroße Zucchini
  • grobes Meersalz
  • ein paar EL Mehl
  • Olivenöl zum Braten

1.
Die Zucchini waschen, vom Stiel- und Blütenansatz befreien und in dünne Scheiben schneiden, ca. 5mm dick. In ein Sieb gebe und mit etwa 1 TL grobem Meersalz bestreuen. Mehrmals wenden. Das Sieb über eine Schüssel stellen. Für ca. 30 Min. stehen lassen.

2.
Die Zucchini haben jetzt ziemlich Flüssigkeit verloren. Mit einem Tuch abtupfen. In zwei Schüsseln jeweils Mehl und kaltes Wasser bereitstellen. Olivenöl in einer Pfanne heiß werden lassen. Die Zucchini in Mehl wenden.

3.
Die Zucchini sobald das Öl heiß genug ist, abklopfen, kurz in Wasser tunken und vorsichtig in die Pfanne legen. Von beiden Seiten in 2-3 Min. goldbraun braten. Die 2. Seite ist meist schneller goldbraun. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

4. 
Wem die Zucchini nicht salzig genug sind, der kann noch mit grobem Meersalz würzen. Warm schmecken sie mir persönlich am besten.

Denn Schritt mit dem Entwässern der Zucchini kann man natürlich auch überspringen, was ich auch oft mache, wenn ich kaum Zeit habe. Sie werden dadurch etwas weniger knusprig.

Dazu passt: Tsatsiki, Tirokafteri, Tiganopsoma, Fetacreme oder auch einfach Feta mit etwas Olivenöl und Oregano und… Brot.


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Melitzanes Papoutsakia – Gefüllte Auberginen

Melitzanes Papoutsaki - Gefüllte Auberginen aus Griechenland

Papoutsakia bedeutet kleine Schuhe. Wortwörtlich übersetzt bedeutet Melitzanes papoutsakia, kleine Auberginenschuhe. Wie man auf die Idee gekommen ist, erschließt sich mir nicht… Es handelt sich dabei um gefüllte Auberginen, die Füllung besteht in der Regel aus einer Hackfleischsauce. Als ich in meinem Umfeld erzählte, welche Zutaten ich für das Rezept benötige, kam sofort die Frage: „Ach, Du machst Moussaka?“. Nein, kein Moussaka, aber die Zutaten sind… na ja identisch: Auberginen, Hackfleischsauce, Béchamelsauce. Dennoch kein Vergleich.

Melitzanes Papoutsakia kann man immer machen, es ist allerdings ein klassisches Sommergericht. Verwendet werden Auberginen und reife Tomaten. Kein leichtes Sommergericht allerdings. Wenn man jedoch vom Strand hungrig zurück nach Hause kommt, Fischtavernen außer acht gelassen hat und schon von der Haustüre den Duft nach gebackenen Auberginen riecht, dann sind eine oder auch gleich zwei dieser gefüllten Auberginen perfekt!

Tomaten und Auberginen

Ich empfehle euch für dieses Gericht reife und aromatisch Tomaten zu verwenden. Im Winter tun es natürlich auch Dosentomaten, und auch sonst, wenn die Tomaten nicht sonderlich aromatisch sind. Ein Hauch Zimt verleiht der Hackfleischfüllung einen griechischen Touch. Und wer mag, kann auch noch Käse in die Füllung reiben. Das ist mir persönlich aber zu viel. Statt die Aubergine auszuhöhlen und die Stückchen zur Füllung zu geben, drücke ich die Auberginen lieber etwas ein. So hat man mehr von der Aubergine. Und ich backe die Auberginen lieber im Ofen vor, statt sie in der Pfanne anzubraten. Spart Fett und macht das Gericht etwas bekömmlicher.

Die Zutaten sind mit Augenmaß, denn es kommt auf die Größe der Auberginen an. Hier sind es mittelgroße Auberginen.

Zutaten 

  • 3 Auberginen
  • grobes Meersalz
  • getrockneter Thymian
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwas Olivenöl

Für die Hackfleischfüllung

  • 500 g Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Olivenöl
  • 50 ml Rotwein
  • 2 Fleischtomaten (500 g)
  • 1 EL Tomatenmark
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Paprikapulver
  • getrockneter Oregano
  • eine Prise Zimt
  • eine Prise Zucker
  • frische oder getrocknete griechische Minze (Diosmos)
  • ein halbes Bund Petersilie

Für die Béchamel

  • 4 EL Butter
  • 4 EL Mehl
  • 600 ml Milch
  • 1 Eigelb
  • 50 g geriebenen Kefalograviera (oder Parmesan)
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer+
  • frisch geriebene Muskatnuss

 

1.
Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Auberginen waschen, abtropfen und der Länge nach aufschneiden. Ob man den Stiel entfernt oder nicht, ist Geschmacksache. Ich lasse ihn gerne dran. Die Auberginen rautenförmig einschneiden. Bitte nicht bis zur Schale, lediglich die Oberfläche.

Auberginen für Papoutsakia - rautenförmig eingeschnitten

Auf das Backblech mit der Schale nach unten legen und mit Salz, Pfeffer und Oregano bestreuen. Die Gewürze dabei auf die Oberfläche einreiben, so dass sie auch in die Einschnitte gelangen.

Auberginen für Papoutsakia

Mit Olivenöl beträufeln und im Ofen etwa 30 – 40 Minuten backen, bis die Auberginen schon ziemlich weich sind. (Sie werden mit der Füllung noch weitere 15-20 Min. gebacken.) Die Oberfläche sollte eine goldbraune Farbe bekommen haben. Etwas abkühlen lassen und mit einem Löffel eine Mulde in die Auberginen drücken.

Mulde in die Auberginen drücken

2.
Während die Auberginen im Ofen sind, wird die Füllung vorbereitet. Dazu Zwiebeln und Knoblauch putzen und fein würfeln. Die Tomaten vom Stielansatz befreien, waschen und im Mixer pürieren.

3.
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel anbraten. Danach den Knoblauch ebenfalls kurz anbraten. Das Hackfleisch dazugeben und unter Rühren krümelig braten, bis es braun geworden ist. Nun das Tomatenmark hinzufügen und 1-2 Min. anbraten. Mit Rotwein ablöschen. Sobald der Rotwein verdampft ist, die pürierten Tomaten mit etwa 100 ml Wasser hinzufügen. Alle Gewürze bis auf die Petersilie zum Hackfleisch geben und  etwa 20 Min. köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Petersilie waschen und fein hacken. Wer mag, kann sich noch ein paar Blättchen für die Deko beiseite legen. Die Sauce ist dann fertig, wenn die Flüssigkeit eingekocht ist. Am einfachsten prüft man das, indem man mit dem Kochlöffel über dem Boden fährt. Die Petersilie unterrühren und die Füllung beiseite stellen.

4. 
Für die Béchamel in einem Topf 4 EL Butter zerlassen. Das Mehl hinzufügen und mit einem Schneebesen einrühren. Das Mehl dabei nicht zu lange anschwitzen, denn die Mehlschwitze darf dabei nicht dunkel werden, wir möchten eine helle Béchamelsauce. Die kalte Milch in etwa 5 Portionen zur Butter-Mehl-Mischung geben und dabei kräftig umrühren bis sich die Milch mit der Mehlschwitze verbunden hat. Aufkochen lassen bis dicke Blasen an der Oberfläche entstehen. Das Ei trennen (Eiweiß für ein anderes Gericht verwenden) und das Eigelb zügig unterrühren. Den Käse untermischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig abschmecken.

5.
Hackfleischmasse in die Mulden geben und darüber Béchamelsauce. Im Ofen bei 180 °C etwa 15-20 Min. backen bis die Béchamelsauce goldbraun ist.


Ein Kommentar

Bougiourdi – Feta aus dem Ofen

Bougiourdi, Boujourndi, Feta im Ofen

©zitronenundolivenoel.com

Wann immer ich in einer größeren Runde beim Griechen bin, bestellt jemand Saganaki oder Bougiourdi, sofern es auf der Karte ist. Saganaki ist meist beim Griechen zu finden, Bougiourdi leider nicht ganz so häufig. Obwohl dieses simple Gericht superlecker und schnell zubereitet ist. Bis das leckere Fetagericht beim Letzten in der Runde angekommen ist, ist mit viel Glück noch ein kleiner Würfel Feta übrig und schon wird die zweite Runde bestellt.

Feta, Tomaten, Olivenöl und ein paar Gewürze im Ofen und schon hat man in nur 20 Minuten eine leckere Vorspeise oder ein schnelles sommerliches Hauptgericht. Am besten wird Bougiourdi warm aus dem Ofen gegessen. Für einen oder zwei ergibt es mit Brot ein schnelles und leckeres Abendessen.

Wandlungsfähig ist dieser Feta aus dem Ofen ebenfalls, z.B.: mit Paprika, Zwiebeln, verschiedenen Kräutern wie Thymian. Aber eine Sache gehört für mich immer ins Bougiourdi: etwas Schärfe. Das Gericht kommt aus dem Norden Griechenlands und hier verwendet man gerne Boukovo, zerstoßene Chilischoten. Wer kein Boukovo zur Hand hat, wie ich, der nimmt getrocknete oder auch frische Chilis.

Zutaten

  • 200 g Feta (1 dicke Scheibe)
  • 1 reife Tomate
  • etwas Olivenöl
  • Oregano
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwas Boukovo oder eine kleine getrocknete Chilischote

1.
Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Den Feta längs halbieren und in eine Auflaufform legen, die bestenfalls nur etwas größer als der Feta ist. Meine ist etwas größer gewesen. Die Tomate waschen und in Scheiben schneiden. Die Chilischote klein schneiden oder im Mörser zerstoßen.

2.
Die Tomatenscheiben auf den Schafskäse legen. Mit Olivenöl beträufeln. Mit Oregano, Pfeffer und Boukovo oder Chilischote würzen. Im heißen Ofen ca. 15 – 20 Min. backen.

Mit Brot servieren und gleich genießen.